Verantwortungsbewusstes Einkaufen ermöglichen

Immer mehr Verbraucher kaufen regional oder besonders umweltverträglich hergestellte Produkte und fragen nach deren Herkunft. In diesem Trend zu mehr Nachhaltigkeit sieht die Unternehmensgruppe ALDI SÜD die Chance, Verbraucher zukünftig bei einem bewussteren Konsum zu unterstützen.

Produktalternativen für nachhaltigen Einkauf

In unserem Sortiment führen wir eine zunehmende Anzahl von Produktalternativen, die Verbrauchern einen bewussteren Einkauf ermöglichen. Wir streben an, zukünftig den Produktlebenszyklus umfassend in den Blick zu nehmen: von den verwendeten Rohstoffen über die sozial- und umweltverträgliche Herstellung, die verantwortungsbewusste Nutzungsphase bis hin zu einem möglichst lückenlosen Recycling.

Beispiele für nachhaltige Produktalternativen finden sich in den Sortimenten aller Landesorganisationen. So verzichtet ALDI Australien auf phosphathaltige Waschmittel. In Österreich, Ungarn und Slowenien hat Hofer Verbraucher zum Energiesparen aufgerufen. Das Unternehmen bietet zugleich die dafür geeigneten Produkte an. Auch bei ALDI SÜD in Deutschland ist die Nachfrage nach energieeffizienter Technik beispielsweise für Leuchtmittel deutlich gestiegen.

Verantwortungsvoll erzeugte Waren können ALDI SÜD Kunden auch an etablierten Nachhaltigkeitssiegeln erkennen. Wir nutzen zum Beispiel die Label der Organisationen Fairtrade, UTZ, Marine Stewardship Council (MSC) oder Aquaculture Stewardship Council (ASC), die unabhängige sozial- und umweltrelevante Standards repräsentieren. (Ressourcen nachhaltiger nutzen) Über unsere Kundenreichweite tragen wir dazu bei, Produkte mit diesen Siegeln einer großen Käufergruppe bekannt und zugänglich zu machen.

Nachhaltigkeit entlang des Lebenszyklus von Produkten

Regionale Lebensmittel fördern

Regional produzierte Lebensmittel unterstützen zum einen die Wertschöpfung vor Ort. Zum anderen fällt in der Regel beim Transport ein geringerer CO2-Ausstoß an. Bereits seit vielen Jahren integrieren die ALDI SÜD Landesorganisationen regionale Produkte in ihr Sortiment.

In deutschen ALDI SÜD Filialen werden mehrere Gemüsearten, Fleisch- und Molkereiprodukte sowie Eier mit dem „Regionalfenster“ angeboten. Es zeigt, woher die Hauptzutat eines Produkts stammt und wo es verpackt wurde. Mit dieser Kennzeichnung wollen wir der stärkeren Nachfrage vieler Kunden nach regionalen Produkten gerecht werden. Bei ALDI SÜD darf sich die gekennzeichnete Region maximal auf die Größe eines Bundeslands beziehen.

In Australien ist die heimische Herstellung von Artikeln ein wesentliches Argument für die Kaufentscheidung von Kunden. Der überwiegende Teil frischer Produkte kommt aus Australien – von Eiern über Brot und Frischfleisch bis zu Milchprodukten. Auch Obst und Gemüse werden zu 91 % aus Australien bezogen. Hohe Wertschätzung erfahren auch unsere Produktlinien gekennzeichnet mit dem „Red Tractor“ für in Großbritannien produziertes Fleisch sowie „Best of Scotland“ und „Bord Bia“ für in Schottland beziehungsweise Irland erzeugte Waren. Der „Red Tractor“-Standard garantiert, dass das Produkt zu 100 % britischen Ursprungs ist und die Einhaltung der nationalen Standards für Tierwohl durch unabhängige Auditoren geprüft wurde. Unsere Marke „Zurück zum Ursprung“ von Hofer in Österreich repräsentiert ausschließlich heimische Produkte in Bio-Qualität, genauso wie „NATURE SUISSE BIO“ in der Schweiz.

Bio-Erzeugnisse immer mehr im Trend

In allen ALDI SÜD Ländern führen wir Produkte in ökologischer Qualität, etwa Eier, Milch, Bananen oder Backwaren. Alle unsere gekennzeichneten Bio-Produkte erfüllen die europäischen oder die jeweiligen nationalen Zertifizierungsrichtlinien für den Öko-Landbau bzw. gehen deutlich darüber hinaus, wie bei der Bio-Produktlinie „Zurück zum Ursprung“ in Österreich. In den nationalen Märkten erreichten unsere Bio-Produkte im Jahr 2015 zwischen 0,5 % und 12,4 % des Umsatzes an Lebensmitteln. Insgesamt lag der Anteil bei 3,2 %.