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Näher in Fabrik

Lieferkette

Unser Ansatz

Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD übernimmt gemeinsam mit ihren Geschäftspartnern Verantwortung entlang ihrer Lieferketten. Die Geschäftsbeziehungen mit unseren Geschäftspartnern basieren auf gegenseitigem Respekt sowie Vertrauen und bilden die Grundlage für all unsere Maßnahmen entlang unserer Lieferketten.

Wir erwarten von unseren Geschäftspartnern, dass sie alle unsere Sozial- und Umweltstandards einhalten und legen dabei ein besonderes Augenmerk auf die Produktionsbedingungen in Ländern, in denen die Einhaltung dieser Standards bisher noch keine Selbstverständlichkeit darstellt. In diesen Ländern möchten wir einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zum Schutz der Umwelt leisten.

Da wir einen Großteil unserer Produkte nicht direkt von den Produzenten beziehen, schätzen wir unsere Geschäftspartner als wichtige Verbündete zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den für ALDI eingesetzten Produktionsstätten. Daher setzen wir auf einen fortwährenden Austausch mit unseren Geschäftspartnern sowie die Zusammenarbeit bei Projekten und gemeinsame Kontrolle von Maßnahmen, um die Umsetzung und Einhaltung unserer Anforderungen in allen für ALDI eingesetzten Produktionsstätten zu gewährleisten.

Unsere Aktivitäten

ALDI „Sozialstandards in der Produktion“

Die ALDI „Sozialstandards in der Produktion“ bilden einen festen Grundpfeiler für unsere Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern im Food- und Non-Food-Bereich. Sie wurden im Jahr 2010 erstmals veröffentlicht und im Jahr 2014 überarbeitet. Diesen Standards liegen die folgenden Werke zugrunde:

Die ALDI „Sozialstandards in der Produktion“ sind für alle Geschäftspartner vertraglich bindend. Dabei erwarten wir von unseren Geschäftspartnern, dass sie neben sämtlichen rechtlichen Verpflichtungen auch diese Anforderungen an die Produktionsstätten weitergeben sowie ihre Umsetzung dort vorantreiben und überwachen. Darüber hinaus ist es uns ein Anliegen, unsere Geschäftspartner dabei zu unterstützen, unseren Anforderungen gerecht zu werden. Wir arbeiten gemeinsam mit ihnen daran, kontinuierliche Verbesserungen zu erzielen.

Social Monitoring Programme (SMP)

Um in Kooperation mit unseren Geschäftspartnern die Einhaltung unserer Sozialstandards in den Produktionsstätten überwachen und vorantreiben zu können, haben wir unser Social Monitoring Programme (SMP) entwickelt. Unsere Geschäftspartner werden anhand einer Bewertung und Priorisierung der jeweiligen in Bezug auf die Lieferkette bestehenden Risiken (abhängig von der Warengruppe und dem Herkunftsland) in dieses Programm integriert.

Alle Hauptproduktionsstätten in Hochrisikogebieten, die für die Herstellung von ALDI Produkten eingesetzt werden, müssen ein gültiges, von unabhängigen Dritten durchgeführtes Audit vorweisen können. Vor Ort durchgeführte Audits durch unabhängige Fachleute sind ein zentraler Bestandteil unseres Programms. ALDI erkennt ausschließlich Audits und Zertifizierungen an, die unter anderem den folgenden Standards entsprechen:

Nach jedem Audit wird ein Maßnahmenplan („Corrective Action Plan“, CAP) erarbeitet, der einen individuell festgelegten Zeitplan für die Behebung eventuell festgestellter Probleme beinhaltet. Unsere Geschäftspartner sind dazu verpflichtet, die Maßnahmen in Kooperation mit dem Management der Produktionsstätte umzusetzen. Dieser Prozess wird genau von unseren CR-Abteilungen überwacht, um eine erfolgreiche Behebung der Missstände sicherzustellen.

ALDI Social Assessments (ASAs) & ALDI Producer Assessments (APAs)

Wir erachten von Drittanbietern durchgeführte Sozialaudits als wichtigen ersten Schritt zur Sammlung von Informationen über die Einhaltung von Sozialstandards in unseren Produktionsstätten sowie zur Einleitung von Verbesserungsmaßnahmen. Wir sind uns jedoch bewusst, dass diese Audits bisweilen kein realistisches Bild der Arbeitsbedingungen vor Ort vermitteln. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass unsere eigene Präsenz vor Ort zu mehr Transparenz führen und eine starke Partnerschaft mit Geschäftspartnern und Produktionsstätten fördern kann. Aus diesem Grund führen wir für bestimmte Hochrisiko-Warengruppen seit dem Jahr 2011 ergänzend zu den Drittparteien-Audits regelmäßig unsere eigenen Besichtigungen durch.

Im Rahmen dieser ALDI Social Assessments (ASA) überprüfen ALDI Mitarbeiter gemeinsam mit externen Auditoren und Vertretern unserer Geschäftspartner die für ALDI eingesetzten Hauptproduktionsstätten. Diese ASAs finden hauptsächlich in Ländern statt, die von der amfori BSCI als Hochrisikoländer eingestuft werden.

Wir haben begonnen, „ALDI Producer Assessments“ (APAs) auf Plantagen in relevanten Herkunftsländern durchzuführen, auf denen Lebensmittel für uns angebaut werden. Diese Assessments beinhalten auch „Spot Checks“, mittels derer wir die Arbeitsweise der Produzenten in unseren Lieferketten sowie die Anwendung bzw. Einhaltung unserer Anforderungen, wie etwa der ALDI „Sozialstandards in der Produktion“, überprüfen können.

Bei Bedarf wird im Anschluss an jede Überprüfung ein Maßnahmenplan („Corrective Action Plan“, CAP) vereinbart, der auch einen individuellen Zeitplan für die Behebung eventuell festgestellter Missstände beinhaltet. Unsere Geschäftspartner sind dazu verpflichtet, die Maßnahmen in Kooperation mit dem Management der Produktionsstätte umzusetzen. Dieser Prozess wird genau von unseren CR-Abteilungen überwacht, um eine erfolgreiche Behebung der Missstände sicherzustellen.

 

Weltkarte Besichtigungen und Überprüfung

Corporate Responsibility Supplier Evaluation (CRSE)

Da wir den Großteil unserer Produkte über unsere Geschäftspartner beziehen, die wiederum die Herstellung bei Produktionsstätten in Auftrag geben, spielt der Aufbau langfristiger strategischer Beziehungen mit Geschäftspartnern, die sich durch eine erfolgreiche Umsetzung der CR-Anforderungen auszeichnen, eine wesentliche Rolle bei der Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele entlang unserer Lieferketten.

Aus diesem Grund haben wir eine über Audits hinausgehende jährliche Überprüfung der Einhaltung von CR-Anforderungen eingeführt: die Corporate Responsibility Supplier Evaluation (CRSE). Die CRSE ist eine vergleichbare und transparente Bewertung auf der Grundlage quantitativer und qualitativer Indikatoren. Die Indikatoren, die sich im Wesentlichen auf die von den Geschäftspartnern eingesetzten Compliance-Managementsysteme zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards und auf die CR-Performance der von ihnen verwendeten Produktionsstätten beziehen, sind von unseren CR-Anforderungen abgeleitet. Letztere sind Bestandteil jedes mit uns geschlossenen Vertrages.

Die Erfüllung unserer CR-Anforderungen ist ein Schlüsselkriterium während der Preisverhandlungen. Geschäftspartner werden auf einer Skala von A–D in Bezug auf entscheidende Kriterien wie ihre Aufstellung im Bereich unternehmerische Verantwortung (CR), ihre Unterstützung für und ihre Beziehung zu Produktionsstätten oder Erzeugern sowie ihre Sorgfaltspflicht bewertet. Wir sind bestrebt, den Großteil unseres Einkaufsvolumens von den am besten bewerteten Geschäftspartnern der Kategorien A und B, zu beziehen. Geschäftspartner mit einer D-Bewertung müssen ihre Leistung im Bereich der unternehmerischen Verantwortung verbessern und wir werden die Geschäftsbeziehung mit ihnen beenden, wenn sie in zwei aufeinander folgenden Jahren keine glaubwürdigen Verbesserungen nachweisen können.

Um Transparenz zu gewährleisten, teilen wir die Bewertungsergebnisse einschließlich einer umfassenden Analyse des Status Quo ihres jeweiligen Managementsystems mit unseren Geschäftspartnern. Diese Analyseergebnisse dienen unseren Geschäftspartnern dazu, ihre Managementsysteme zur Einhaltung der geltenden Sozial- und Umweltanforderungen im Laufe des Jahres zu verbessern.

Um unseren Geschäftspartnern das Verständnis und die Umsetzung unserer CR-Anforderungen zu erleichtern, laden wir sie dazu ein, an verschiedenen Trainingsmaßnahmen teilzunehmen.

Die Ergebnisse dieser Bewertung finden zunehmend in unseren Einkaufsentscheidungen Berücksichtigung. Die CRSE stärkt letztlich langfristige Geschäftsbeziehungen zu denjenigen Geschäftspartnern, die eine hervorragende CR-Performance aufweisen, und bietet Anreize für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

Zyklus der Corporate Supplier Evaluation (CRSE)

Transparenz entlang der Lieferketten

Nachhaltigkeit nimmt für uns in der Produktion unserer Food- und Non-Food-Artikel einen äußerst hohen Stellenwert ein. Transparenz entlang unserer Lieferketten schafft die Voraussetzungen für die Umsetzung unserer Maßnahmen zur Erreichung von mehr Nachhaltigkeit. Nur wenn uns die Herkunft unserer Artikel bekannt ist, können wir die Einhaltung unserer Anforderungen sicherstellen, Risiken richtig einschätzen sowie Projekte erfolgreich umsetzen bzw. deren Umsetzung überwachen. In Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern setzen wir uns für die Steigerung der Transparenz entlang unserer Lieferketten ein, um einen umfassenderen Einblick über den Ursprung jedes einzelnen Artikels unseres Sortimentes und aller dafür eingesetzten Rohstoffe zu erhalten.

Unsere Ziele & Kennzahlen (2019)

Unsere Projekte & Mitgliedschaften

Anke Ehlers schneidet Kuchen bei der Eröffung der CR-Unit in Bangladesh CR office
Internationale Organisation
ALDI CR-Büros in Asien

Alle Landesorganisationen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD beziehen Produkte aus Asien. Um die mit den Arbeitsbedingungen verbundenen Risiken zu minimieren und die Einhaltung unserer hohen Anforderungen sicherzustellen, unterhält die Unternehmensgruppe ALDI SÜD, gemeinsam mit ALDI Nord, seit dem Jahr 2012 eine CR-Unternehmenseinheit (CR-Büro) in Hongkong. Im Jahr 2017 richtete sie zu demselben Zweck eine weitere CR-Büro in Bangladesch ein.

Diese CR-Büro haben vor allem die Aufgabe, die von unseren Geschäftspartnern genutzten Produktionsstätten zu überwachen und zu bewerten, inwiefern unsere Geschäftspartner die Einhaltung der geltenden Sozialanforderungen sicherstellen. Entsprechend führen diese CR-Büro für die Unternehmensgruppe ALDI SÜD in den Produktionsstätten ALDI Social Assessments (ASAs) durch und zeigen den Geschäftspartnern auf, wie sie die Anforderungen umsetzen können.

Mehr in 'Unternehmensportrait'
Male and female people sitting around in circle
Projekt in Bangladesh
ALDI Factory Advancement (AFA) Project

ALDI engagiert sich für Menschenrechte in der Bekleidungsindustrie. Mit dem ALDI Factory Advancement (AFA) Project hat die ALDI SÜD Gruppe gemeinsam mit ALDI Nord ein wirksames Instrument etabliert, dass positiven Wandel in Bekleidungsfabriken in Bangladesch vorantreibt.

Seit seinem Projektstart im Jahr 2013 stehen im AFA Project Arbeiter und Manager im Mittelpunkt. Die Projektaktivitäten haben die Entwicklung nachhaltiger Lösungen zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen in Bekleidungsfabriken zum Ziel. Das Grundprinzip des Projekts besteht in der Förderung des Dialogs zwischen Arbeitern und Managern. Inzwischen haben bereits etwa 85.000 Arbeiter und ihre Manager aus 40 Fabriken durch positive Veränderungen in ihrem täglichen Arbeitsumfeld von diesem Projekt profitiert.

Mehr über 'AFA Project'
Bild von einem Kind der Kinderbetreuung vom AFA Project's
Projekt in Bangladesh
AFA Project Plus für Kinderbetreuung

Von 2016 bis 2019 stellte das AFA Project PLUS den dringenden Bedarf von Fabrikarbeiterinnen in Bangladesch nach hochwertiger Betreuung für ihre Kinder in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. ALDI unterstützte ausgewählte AFA Project Fabriken bei der Verbesserung ihrer fabrikinternen Kindertagesbetreuungen.

Aufgrund ihrer finanziellen Situation und fehlender Alternativen sind viele Fabrikarbeiterinnen auf fabrikinterne Kindertagesstätten angewiesen. Gemeinsam mit lokalen Nichtregierungsorganisationen unterstützten wir die professionale Fortbildung von den Erziehern, dem leitendem Personal in den Kindertagesstätten, dem Pflegepersonal und den Eltern, die in der Fabrik beschäftigt sind.

Mehr über 'AFA Project'
Workers in garment factory in Bangladesh
Besonders im Fokus
Bangladesch

ALDI SÜD gehörte in den Jahren 2013 und 2017 zu den ersten Unterzeichnern des Abkommens für Brandschutz und Gebäudesicherheit in Bangladesch (Accord) sowie des Nachfolgeabkommens. Durch die Unterzeichnung dieser rechtsverbindlichen Vereinbarung haben wir uns dazu verpflichtet, die Sicherheit in den Ready-Made-Garment (RMG) Produktionsstätten innerhalb unserer Lieferketten in Bangladesch zu verbessern.

Da Bangladesch für uns zu den wichtigsten Herkunftsländern unserer Produkte zählt, haben wir unsere regelmäßigen ALDI Social Assessment (ASA)-Aktivitäten in diesem Land intensiviert und entsprechend die Zusammenarbeit mit den Geschäftspartnern, die für uns Produkte von dort beziehen, verstärkt.

Mit dem ALDI Factory Advancement (AFA) Project hat die Unternehmensgruppe ALDI SÜD gemeinsam mit ALDI Nord ein Programm ins Leben gerufen, das einen Wandel in den Produktionsstätten in Bangladesch, in denen Bekleidungsartikel für ALDI hergestellt werden, herbeiführt.

Mehr über 'AFA Project'
amfori BEPI
Logo of amfori BEPI
Seit 2017
amfori Business Environmental Performance Initiative (BEPI)

Seit mehr als 40 Jahren ist amfori der führende globale Wirtschaftsverband im Bereich des offenen und nachhaltigen Handels. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, jedes amfori-Mitglied in der Förderung der Menschenrechte, dem verantwortlichen Umgang mit Ressourcen und der Stärkung eines weltweiten offenen Handels zu unterstützen. amfori vereint in sich mehr als 2.000 Einzelhandels-, Import- und Markenunternehmen sowie Verbände. Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD ist seit 2017 ein Business Environmental Performance Initiative (BEPI)-Mitglied.

Zusammenarbeit

Gelenkt wird amfori durch einen Vorstand, der die Interessen der aus verschiedenen Ländern und Wirtschaftszweigen stammenden Mitglieder vertritt. Im Juni 2019 wurde Frau Anke Ehlers, Geschäftsführerin unserer Abteilung Corporate Responsibility International, stellvertretend für die global agierenden Unternehmensgruppen ALDI SÜD und ALDI Nord in den Vorstand von amfori gewählt. Dies ist ein weiterer Beleg für das anhaltende Engagement von ALDI zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung in unseren globalen Lieferketten.

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amfori BSCI
Logo of amfori BSCI
Seit 2008
amfori Business Social Compliance Initiative (BSCI)

Seit mehr als 40 Jahren ist amfori der führende globale Wirtschaftsverband im Bereich des offenen und nachhaltigen Handels. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, jedes amfori-Mitglied in der Förderung der Menschenrechte, dem verantwortlichen Umgang mit Ressourcen und der Stärkung eines weltweiten offenen Handels zu unterstützen. amfori vereint in sich mehr als 2.000 Einzelhandels-, Import- und Markenunternehmen sowie Verbände. Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD ist seit 2008 ein Business Social Compliance Initiative (BSCI)-Mitglied.

Zusammenarbeit

Gelenkt wird amfori durch einen Vorstand, der die Interessen der aus verschiedenen Ländern und Wirtschaftszweigen stammenden Mitglieder vertritt. Im Juni 2019 wurde Frau Anke Ehlers, Geschäftsführerin unserer Abteilung Corporate Responsibility International, stellvertretend für die global agierenden Unternehmensgruppen ALDI SÜD und ALDI Nord in den Vorstand von amfori gewählt. Dies ist ein weiterer Beleg für das anhaltende Engagement von ALDI zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung in unseren globalen Lieferketten.

Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD ist darüber hinaus ein aktives Mitglied der amfori-Projektguppe für „Soziale Fragen im Bereich Food“, in welcher amfori-Mitglieder aus der Einzelhandels- und der Erzeugerbranche im gegenseitigen Austausch gemeinsame, im Lebensmittelbereich bestehende soziale und umweltbezogene Probleme angehen. Auch den Vorsitz der Projektgruppe hat ein Vertreter von ALDI SÜD inne.

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ETI
Logo of ETI
Seit 2019
Ethical Trade Initiative (ETI)

Im Rahmen unserer Strategie zur verantwortlichen Beschaffung, die darauf abzielt, negative Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Einhaltung der Menschenrechte zu verringern, wurde die Unternehmensgruppe ALDI SÜD im Jahr 2019 als Mitglied (Foundation Stage) in die ETI aufgenommen. Die ETI ist ein weltweiter Zusammenschluss von Unternehmen, Gewerkschaften und NGOs, der sich der Förderung von Arbeitnehmerrechten verschrieben hat. Unsere ALDI „Sozialstandards in der Produktion“ richten sich nach dem „ETI Base Code“, einem von der ETI veröffentlichten Kodex für gute Arbeitsbedingungen.

Zusammenarbeit

Seit unserem Beitritt zur ETI ist die Unternehmensgruppe ALDI SÜD Mitglied in mehreren Arbeitsgruppen:

  • Die italienische Arbeitsgruppe für Landwirtschaft zur Einrichtung eines italienischen Forums für ethischen Handel befasst sich mit sozialen und ökologischen Herausforderungen innerhalb der italienischen Landwirtschaft, insbesondere im Zusammenhang mit dem Anbau von Obst und Gemüse.
  • Die peruanische Arbeitsgruppe für Gartenbau soll mit den wichtigsten Interessensvertretern auf lokaler und internationaler Ebene – und unter Einbeziehung der Arbeiterinnen und Arbeiter – zusammenarbeiten, um gemeinsame Aktionspläne zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen betroffener Arbeiterinnen und Arbeiter festzulegen und umzusetzen.

Für die nächsten fünf Jahre plant die Unternehmensgruppe ALDI SÜD, durch eine Reihe von Maßnahmen weitere Herausforderungen entlang ihrer hochprioritären Lieferketten anzugehen.

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IDH
Logo of IDH
Seit 2019
IDH - The Sustainable Trade Initiative

Die Initiative für nachhaltigen Handel (IDH) bringt Regierungen, Unternehmen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Geldgeber zusammen, um tatkräftig Maßnahmen umzusetzen. Die IDH baut auf die Macht des Rechts, auf Unternehmertum und Investitionen, um gemeinsam Lösungen für globale Nachhaltigkeitsfragen in großem Maßstab zu schaffen.

Zusammenarbeit

Im Jahr 2019 erstellte die IDH die „Roadmap on Living Wages“ („Fahrplan zur Einführung existenzsichernder Löhne“), um abgestimmte Lösungen zur Messung und Schließung der Lücke zwischen den derzeit gezahlten Arbeitslöhnen und existenzsichernden Löhnen entlang der weltweiten Lieferketten zu entwickeln. Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD arbeitet im „Lenkungsausschuss für existenzsichernde Löhne“ der IDH mit, der sich mit allgemeinen strategischen Fragen im Zusammenhang mit der „Roadmap on Living Wages“ befasst und deren Entwicklung beaufsichtigt. Zudem überwachen die beteiligten Unternehmen die Umsetzung der IDH „Roadmap on Living Wages“. Dazu gehören auch die Entwicklung geeigneter Instrumente zur Bestimmung der Lücke zwischen den derzeit gezahlten Arbeitslöhnen und einem existenzsichernden Arbeitslohn sowie die Maßnahmen zu deren Beseitigung.

Anke Ehlers, Geschäftsführerin der Abteilung Corporate Responsibility International (CRI) der Unternehmensgruppe ALDI SÜD: „Existenzsichernde Einkommen und Löhne sind ein wichtiger Teil einer erfolgreichen und fairen nachhaltigen Lieferkette. Sie bilden einen wichtigen Baustein in den Bestrebungen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD, die Menschenrechte zu schützen und Armut zu bekämpfen. Wir sind stolz darauf, mit der IDH zusammenzuarbeiten und uns gemeinsam mit unseren Branchenpartnern für die Verbesserung der Lebensgrundlagen von Frauen und Männern in der Landwirtschaft sowie von Arbeiterinnen und Arbeitern entlang der weltweiten Lieferketten einzusetzen. Wir glauben, dass wir die größtmögliche Wirkung erzielen können, wenn wir einheitliche Lösungen fördern und unsere langfristigen gemeinsamen Initiativen und Partnerschaften fortführen.“

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Sedex
Logo of Sedex
Seit 2017
Sedex - Members Ethical Trade Audit

Sedex ist einer der weltweit führenden Dienstleister im Bereich des ethischen Handels und tritt für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten ein. Sedex bietet Unternehmen praktische Werkzeuge, Dienstleistungen und ein gemeinschaftliches Netzwerk zur Optimierung ihrer auf Verantwortungsbewusstsein und Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäftspraktiken sowie zur Sicherstellung einer nachhaltigen Beschaffung. ALDI ist seit 2017 Mitglied. ALDI UK ist außerdem Mitglied des Vorstands von Sedex.

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UNGC
Logo of UNGC
Seit 2017
UN Global Compact (UNGC)

Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD ist im August 2017 als erster Lebensmitteldiscounter dem Nachhaltigkeits-Netzwerk der Vereinten Nationen („United Nations Global Compact“) beigetreten. Mit dem Beitritt zu dieser Initiative verpflichten wir uns, die zehn Prinzipien des UN Global Compact in den Bereichen Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Korruptionsbekämpfung in unserer Unternehmensstrategie zu integrieren und im täglichen wirtschaftliche Handeln umzusetzen.

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Sustainable Development Goals

4 Hochwertige Bildung 5 Geschlechtergleichheit 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 10 Weniger Ungleichheiten 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion 15 Leben an Land 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

UNGC

Menschenrechte

Prinzip 1

Schutz der Menschenrechte unterstützen und achten

Prinzip 2

Nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig

Arbeitsnormen

Prinzip 3

Vereinigungsfreiheit und Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen

Prinzip 4

Beseitigung von Zwangsarbeit

Prinzip 5

Abschaffung von Kinderarbeit

Prinzip 6

Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit

Umwelt

Prinzip 7

Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen

Prinzip 8

Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt fördern

Anti-Korruption

Prinzip 10

Gegen alle Arten der Korruption eintreten

GRI Referenzen

GRI 102: Allgemeine Standardangaben 2016

Global Reporting Initiative 102-9

GRI 103: Managementansatz 2016

Global Reporting Initiative 103-1 Global Reporting Initiative 103-2 Global Reporting Initiative 103-3

GRI 308: Ökologische Bewertung von Lieferanten 2016

Global Reporting Initiative 308-2

GRI 412: Überprüfung der Menschenrechte 2016

Global Reporting Initiative 412-1

GRI 414: Soziale Bewertung von Lieferanten 2016

Global Reporting Initiative 414-1 Global Reporting Initiative 414-2