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Frauen arbeiten in einer Textilfabrik
September 2020

ALDI unterstützt einen EU-Gesetzgebungsrahmen zur Einführung einer verbindlichen unternehmerischen Sorgfaltspflicht im Hinblick auf Menschenrechtsfragen

Im September 2020 unterzeichnete die Unternehmensgruppe ALDI SÜD zusammen mit 25 weiteren Unternehmen, Organisationen und Multi-Stakeholder-Initiativen die gemeinsame Erklärung des Business & Human Rights Resource Centre, in der die Ankündigung der Europäischen Kommission begrüßt wird, eine Gesetzgebungsinitiative zur Schaffung verbindlicher Rechtsvorschriften zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht im Hinblick auf Menschenrechts- und Umweltfragen einzuleiten.

Die COVID-19-Krise zeigt deutlich die Herausforderungen, denen globale Lieferketten gegenüberstehen, und die Verwundbarkeiten, die sich daraus für Arbeitnehmer, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt ergeben. Wir erkennen die Notwendigkeit neuer verbindlicher Standards an, die allen zugute kommen und nachhaltiges unternehmerisches Handeln fördern.

Es müssen noch mehr Unternehmen entsprechende Verpflichtungen eingehen und daran arbeiten, die potenziellen und tatsächlichen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeiten auf die Menschenrechte und die Umwelt zu bewerten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und darüber Bericht zu erstatten. Gesetze, die eine verbindliche Sorgfaltspflicht einführen und für alle Wirtschaftsakteure gleichermaßen gelten, sind entscheidend, um einheitliche Bedingungen für alle Unternehmen zu schaffen.

Verbindliche Rechtsvorschriften können:

  • die Rechtssicherheit bezüglich der Standards zur Achtung der Menschenrechte und zum Schutz der Umwelt erhöhen, zu deren Einhaltung Unternehmen verpflichtet sind
  • Engagement und wirkungsvolle Zusammenarbeit zwischen den Partnern entlang der Lieferketten fördern
  • die rechtlichen Konsequenzen klarstellen, die zum Tragen kommen, wenn die Vorschriften verletzt werden
  • zu fairen Wettbewerbsbedingungen beitragen
  • zur Umsetzung wirkungsvoller und effektiver Maßnahmen vor Ort führen und entsprechende Anreize schaffen

Wir begrüßen die Bemühungen der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten um die Einführung neuer verbindlicher Rechtsvorschriften im Bereich der unternehmerischen Sorgfaltspflicht im Hinblick auf Menschenrechts- und Umweltfragen. Darüber hinaus sind wir entschlossen, zu dem laufenden Gespräch beizutragen, um das beste Ergebnis für alle Beteiligten zu gewährleisten.

Lesen Sie die Erklärung hier: Unterstützung des EU-Gesetzgebungsrahmens zur verbindlichen Sorgfaltspflicht im Hinblick auf Menschenrechts- und Umweltfragen


 

Sustainable Development Goals

8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele