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Hände halten Paranüsse

Nüsse

Unser Ansatz

Die unterschiedlichen Arten von Nüssen und ihre jeweiligen Wertschöpfungsketten bringen spezifische soziale und ökologische Herausforderungen mit sich. Die Herkunft und Anbausysteme von Nüssen unterscheiden sich stark und reichen von der Sammlung wild wachsender Nüsse in den unberührten Regenwäldern des Amazonasgebiets (Paranüsse) über den Anbau durch Kleinbauern in der Türkei (Haselnüsse) und Westafrika (Cashewnüsse) bis hin zur industriellen Produktion auf Plantagen in Kalifornien (Mandeln).

Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD hat die Lieferketten für Nüsse als einen Schwerpunktbereich mit hoher Priorität identifiziert, wobei unter den elf Nussarten, die in den Landesorganisationen der Unternehmensgruppe verkauft werden, Paranüsse, Cashewnüsse und Haselnüsse von besonderer Relevanz sind. Wir setzen uns für faire Arbeitsbedingungen und umweltverträgliche Praktiken beim Anbau und der Verarbeitung von Nüssen ein. Unser Engagement für mehr Transparenz und Rückverfolgbarkeit entlang unserer Lieferketten für Nüsse treiben wir fortlaufend weiter voran. Darüber hinaus beteiligen wir uns gemeinsam mit weiteren Stakeholdern an Projekten vor Ort und kooperieren mit unseren Geschäftspartnern und Multi-Stakeholder-Initiativen, um das Problembewusstsein und die Transparenz bezüglich des nachhaltigen Anbaus von Nüssen zu erhöhen und die Branchenstandards zu verbessern.

Unsere Aktivitäten

Rückverfolgbarkeit und Transparenz

Wir möchten unseren Kunden höchste Qualität zu bestmöglichen Preisen bieten.  Transparente Lieferketten und die Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen stellen dabei eine entscheidende Grundlage dar, um zu überprüfen, ob beim Anbau und der Verarbeitung von Nüssen für unsere Artikel Nachhaltigkeitsstandards eingehalten werden. Gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern und anderen Akteuren aus der Industrie arbeiten wir auf mehr Transparenz hin. Zu unseren Aktivitäten auf diesem Gebiet zählen beispielsweise Lieferanteninterviews, die Teilnahme an entsprechenden Multi-Stakeholder-Initiativen, Projekte vor Ort oder Bewertungen der menschenrechtsbezogenen Auswirkungen des Anbaus der einzelnen Nussarten.

Risikoanalyse: Einhaltung der Menschenrechte

Human Rights Schema

Im Jahr 2018 haben wir unsere Lieferketten für Lebensmittel- bzw. Agrarprodukte flächendeckend analysiert. Ziel dieser Analyse war es, für die gesamte Unternehmensgruppe ALDI SÜD Risiken für nachteilige Auswirkungen auf Menschenrechte und unsere größten Einflussmöglichkeiten entlang unserer globalen Lieferketten zu identifizieren.

Wir haben festgestellt, dass der Rohstoff Nüsse ein hohes Risiko für negative Auswirkungen auf Menschenrechte aufweist und hinsichtlich der Einflussmöglichkeiten der Unternehmensgruppe ALDI SÜD von höchster Relevanz ist.

Beurteilung unseres Einflusses auf die Einhaltung der Menschenrechte

Wir entwickeln gezielt Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung unserer negativen Auswirkungen auf Menschenrechte, die wir im Rahmen unserer Risikoanalyse im Jahr 2018 ermittelt haben. Für das Jahr 2020 planen wir eine ausführliche Bewertung menschenrechtsbezogener Auswirkungen (BMA) für drei hochprioritäre Rohstoffe, darunter auch Paranüsse. Im Rahmen dieser Bewertung möchten wir die potenziellen und tatsächlichen nachteiligen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf Arbeiter und andere betroffene Rechteinhaber, wie die Bewohner der Anbaugebiete, Kleinbauern und Frauen, gründlich ermitteln, verstehen und bewerten.

Unser Projekt & Mitgliedschaften

Cashew-Nüsse hängen im Busch
Projekt in Vietnam
Sozialer Dialogue in Cashew-Lieferketten

ALDI ist bestrebt Menschenrechte zu respektieren und dessen Verletzungen in unseren vietnamesischen Cashewnuss-Lieferketten zu verhindern. Dafür unterstützen wir ein Cashew-Projekt von Ethical Trade Norway, welches Arbeitsnormen stärkt, während es sich gleichzeitig auf Frauen und gefährdete Gruppe konzentriert, sowie das Umwelt-Management verbessert.

Zusammen mit unseren Cashew-Lieferanten ermutigte ALDI die Verarbeiter in der vietnamesischen Cashew-Lieferkette, im September und November 2019 an Schulungen zum sozialen Dialog teilzunehmen. Dieses Training wurde entwickelt, um den Dialog zwischen Arbeitnehmern und Führungskräften, die Behandlung von Beschwerden und die Kenntnis der Gewerkschaftsrechte zu verbessern. Das Projekt schulte Landwirte auch in Arbeitsnormen, guten landwirtschaftlichen und ökologischen Praktiken. Das Projekt wird auch im nächsten Jahr Landwirte, Arbeitnehmer und Verarbeiter durch Weiterbildung und Wissensaustausch unterstützen.

Mehr über 'Ethical Trade Norway'
SNI
Logo of SNI
Seit 2020
Sustainable Nut Initiative (SNI)

Seit 2020 ist die Unternehmensgruppe ALDI SÜD aktiver Teilnehmer der Initiative für nachhaltige Nüsse, „Sustainable Nut Initiative“ (SNI). Die SNI ist ein Zusammenschluss von Hauptakteuren entlang der globalen Lieferketten für Nüsse und verfolgt das Ziel, die gesamte Branche in Richtung mehr Professionalität, Nachhaltigkeit und Qualität zu entwickeln.

ALDI ist bestrebt, die Geschäftsbeziehungen entlang der Lieferkette zu vertiefen und skalierbare Ansätze zur Verbesserung der Rückverfolgbarkeit und Stärkung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken zu entwickeln. Ausgehend von einem anfänglichen Schwerpunkt auf den Lieferketten für Cashewnüsse tauschen wir uns mit anderen Mitgliedern des SNI-Netzwerks über Best-Practice-Ansätze aus und arbeiten gemeinsam daran, Branchenstandards zu setzen.

Mehr Informationen
UTZ Hazelnut
Logo of UTZ Hazelnut
Seit 2017
UTZ Hazelnut Programme

Seit 2017 beteiligt sich die Unternehmensgruppe ALDI SÜD am UTZ Hazelnut Programme. Das UTZ-Programm ist das erste unabhängige Zertifizierungsprogramm für Haselnüsse. Es bringt eine starke Gemeinschaft von über 100 Organisationen aus aller Welt zusammen, um nachhaltigkeitsbezogene Herausforderungen in der Haselnussbranche anzugehen. Über 6.800 Haselnussbäuerinnen und -bauern in der Türkei, dem weltweit größten Haselnussproduzenten, und in Georgien wenden nun die UTZ-Standards für nachhaltige Landwirtschaft an. 80 % der größten Exporteure arbeiten dabei bereits mit zertifizierten Bäuerinnen und Bauern  zusammen.

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Sustainable Development Goals

1 Keine Armut 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 10 Weniger Ungleichheiten 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion 13 Massnahmen zum Klimaschutz 15 Leben an Land 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

UNGC

Menschenrechte

Prinzip 1

Schutz der Menschenrechte unterstützen und achten

Prinzip 2

Nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig

Arbeitsnormen

Prinzip 4

Beseitigung von Zwangsarbeit

Prinzip 5

Abschaffung von Kinderarbeit

Prinzip 6

Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit

Umwelt

Prinzip 7

Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen

Prinzip 8

Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt fördern

GRI Referenzen

GRI 103: Managementansatz 2016

Global Reporting Initiative 103-1 Global Reporting Initiative 103-2 Global Reporting Initiative 103-3