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Menschenrechte

Unsere Vision 2030:

Unsere Kaufkraft nutzen, um Menschenrechte zu stärken.

Unser Ansatz

Wir engagieren uns für die Einhaltung der Menschenrechte sowie die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen entlang unserer Lieferketten. Unser Engagement erstreckt sich dabei auf alle nachteiligen Auswirkungen auf die Menschenrechte, die wir (potentiell) verursachen, zu denen wir beitragen oder mit denen wir unmittelbar verbunden sind.

Um zur Förderung der Menschenrechte beizutragen, haben wir zahlreiche Partnerschaften mit großen und kleinen Lieferanten, anderen Einzelhandelsunternehmen, Regierungen und NGOs aufgebaut. Gemeinsam wenden wir verschiedenste Prozesse und Programme zur Umsetzung unserer Sorgfaltspflicht an. So erzielen wir in vielen Bereichen Verbesserungen, indem wir zum Beispiel bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie faire Gehälter fördern, die Rechte von Frauen stärken, Kinderarbeit bekämpfen und Lieferkettentransparenz fördern.

Unser Anspruch

Wir sind davon überzeugt, dass langfristiger Erfolg nur durch Anerkennung und Achtung der Menschenrechte möglich ist. Diese Rechte sind nicht verhandelbar und sind für alle Menschen gleich. Unser Engagement zur Achtung aller Menschenrechte erstreckt sich dabei auf alle nachteiligen Auswirkungen auf die Menschenrechte, die wir (potentiell) verursachen, zu denen wir beitragen oder mit denen wir unmittelbar verbunden sind.

Von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserem Management, unseren Geschäftspartnern und anderen Partnern erwarten wir ebenso, dass sie die Menschenrechte achten und dass sie sicherstellen, dass Geschäftsabläufe unter Einhaltung unserer Standards und Grundsätze in den Bereichen Menschenrechte und Umwelt durchgeführt werden.

Wir sind uns bewusst, dass Menschenrechtsverletzungen ein weltweit auftretendes Problem sind, das jede Volkswirtschaft, jeden Industriezweig und jede Branche betrifft. Wir haben unseren Ansatz auf Grundlage des Verständnisses dieser Komplexität definiert. Fortlaufend bewerten wir bestehende und mögliche Einflüsse, die unsere Prozesse auf Menschenrechte haben könnten, um potenzielle Auswirkungen unseres unternehmerischen Handels zu vermeiden oder abzumildern oder, wo immer nötig, Abhilfe zu schaffen. Auf Grundlage unserer Bewertung entwickeln wir unsere Strategien und verbessern kontinuierlich unsere Prozesse und Abläufe. Wir überprüfen regelmäßig die Abstimmung mit den UN- Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGP) und die Effektivität unseres Menschenrechtsansatzes.

Um tatsächliche Veränderungen zu bewirken, haben wir zahlreiche Partnerschaften mit Zulieferbetrieben, Herstellern, anderen Einzelhandelsunternehmen, Regierungen und NGOs aufgebaut, um unseren Einfluss zu steigern und unsere Ansätze bezüglich der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht anzugleichen. Zusätzlich zu unseren Partnerschaften erkennen wir ebenfalls die wichtige Rolle von Gewerkschaften beim Schutz der Arbeitnehmerrechte an. Uns ist der negative Einfluss durchaus bewusst, wenn Maßnahmen der Gewerkschaften eingeschränkt oder nicht vorhanden sind.

Unsere Rahmenwerke

Unsere Unterstützung für internationale Standards und Regulierungen

Zur erfolgreichen Bewältigung systematischer Herausforderungen in komplexen Lieferketten wollen wir noch einen Schritt weitergehen. Unser langjähriges Engagement und die Zusammenarbeit mit diversen Interessengruppen haben verdeutlicht, dass Arbeitsbedingungen innerhalb von Lieferketten am besten im Rahmen gemeinsamer Initiativen und Partnerschaften verbessert werden können. Daher unterstützen wir dauerhaft tragfähige Lösungen, die ein Zusammenwirken aller relevanten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Akteure voraussetzen.

Mit der Veröffentlichung unseres „Internationalen Standpunktpapiers zur gesetzlichen Regulierung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen“ im September 2020 möchten wir zur Achtung der Menschenrechte entlang der Lieferketten beitragen. ALDI fordert einen offenen Dialog über verbindliche Vorschriften zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht und bietet Unterstützung bei der Entwicklung künftiger Gesetze an.

Unsere Aktivitäten

Wir haben unsere Prozesse zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht gemäß den UN- Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechten (UNGP) und den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen abgestimmt. Wir verstehen unsere unternehmerische Sorgfaltspflicht als Teil eines anhaltenden Verbesserungsprozesses.

Menschenrechte Prozesse zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht

Identifikation und Priorisierung

Integration und Maßnahmen

Wir beabsichtigen zukünftig unseren Fokus auf die Vermeidung, Minderung und Abhilfe von nachteiligen Auswirkungen auf Menschenrechte für solche Rohmaterialien und Artikel zu legen, die wir mit hoher Priorität eingestuft haben.

Kontrolle und Kommunikation

Wir verpflichten uns, transparent unseren Fortschritt zur Bewältigung von Risiken und Auswirkungen hinsichtlich der Menschenrechte zu kommunizieren und darüber zu berichten. Wir überprüfen regelmäßig unseren Prozess zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht sowie die Bestrebungen unserer Geschäftspartner, um im Einklang mit den UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGP) zu agieren.

Zusammenarbeit mit wichtigen Interessensgruppen

Unsere Roadmap & CR-Kennzahlen

Roadmap

Schwerpunkt: MenschenrechteWir haben uns spezifische und langfristige Verpflichtungen auferlegt, die uns als Leitlinien für die Umsetzung unserer internationalen CR-Strategie im Tagesgeschäft dienen und zu unserer übergreifenden Vision beitragen, Nachhaltigkeit bis zum Jahr 2030 für alle leistbar zu machen.

CR-Kennzahlen

Indem wir regelmäßig unsere Leistungen im Bereich Unternehmensverantwortung („Corporate Responsibility“, CR) messen, gelingt es uns, ein Bild von der Effektivität unserer Maßnahmen zu erhalten. Hierbei liegt unser Augenmerk auf jenen Bereichen, in denen wir bereits Fortschritte erzielt haben, sowie auch auf allen Bereichen, in denen wir unsere Anstrengungen noch verstärken müssen.

Sustainable Development Goals

1 Keine Armut 2 Kein Hunger 3 Gesundheit und Wohlergehen 4 Hochwertige Bildung 5 Geschlechtergleichheit 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 10 Weniger Ungleichheiten 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

UNGC

Menschenrechte

Prinzip 1

Schutz der Menschenrechte unterstützen und achten

Prinzip 2

Nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig

Arbeitsnormen

Prinzip 3

Vereinigungsfreiheit und Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen

Prinzip 4

Beseitigung von Zwangsarbeit

Prinzip 5

Abschaffung von Kinderarbeit

Prinzip 6

Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit

Anti-Korruption

Prinzip 10

Gegen alle Arten der Korruption eintreten

GRI Referenzen

GRI 102: Allgemeine Standardangaben 2016

Global Reporting Initiative 102-12 Global Reporting Initiative 102-13 Global Reporting Initiative 102-47

GRI 103: Managementansatz 2016

Global Reporting Initiative 103-1 Global Reporting Initiative 103-2 Global Reporting Initiative 103-3

GRI 408: Kinderarbeit 2016

Global Reporting Initiative 408-1

GRI 409: Zwangs- oder Pflichtarbeit 2016

Global Reporting Initiative 409-1

GRI 412: Überprüfung der Menschenrechte 2016

Global Reporting Initiative 412-1

GRI 414: Soziale Bewertung von Lieferanten 2016

Global Reporting Initiative 414-1 Global Reporting Initiative 414-2