Kaffeebauer in einem Feld

Menschenrechte

Unsere Vision 2030:

Unsere Kaufkraft nutzen, um Menschenrechte zu stärken.

Unser Ansatz

Wir engagieren uns für die Einhaltung der Menschenrechte sowie die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen entlang unserer Lieferketten. Unser Engagement erstreckt sich dabei auf alle nachteiligen Auswirkungen auf die Menschenrechte, die wir (potentiell) verursachen, zu denen wir beitragen oder mit denen wir unmittelbar verbunden sind.

Um zur Förderung der Menschenrechte beizutragen, haben wir zahlreiche Partnerschaften mit großen und kleinen Lieferanten, anderen Einzelhandelsunternehmen, Regierungen und NGOs aufgebaut. Gemeinsam wenden wir verschiedenste Prozesse und Programme zur Umsetzung unserer Sorgfaltspflicht an. So erzielen wir in vielen Bereichen Verbesserungen, indem wir zum Beispiel bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie faire Gehälter fördern, die Rechte von Frauen stärken, Kinderarbeit bekämpfen und Lieferkettentransparenz fördern.

Unsere Aktivitäten

Unsere Verantwortung zur Achtung der Menschenrechte

Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD bekennt sich zur Achtung von allen international anerkannten Menschenrechten. Bestimmte Menschenrechte sind für uns als Lebensmitteleinzelhändler und Verkäufer von Non-Food-Produkten von erhöhter Relevanz. Dazu gehören Nicht-Diskriminierung, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Vereinigungsfreiheit, angemessene Entlohnung sowie Arbeitszeiten und das Verbot von Kinderarbeit und Zwangsarbeit. Wir arbeiten mit externen Spezialisten und nutzen die Expertise unserer internen Fachabteilungen, um die Auswirkungen unseres Handelns auf die Menschenrechte zu verstehen.

Menschenrechtsverletzungen stellen ein weltweites Problem dar, das jede Volkswirtschaft, jeden Industriezweig und jede Branche betrifft. Bei der Stärkung des Bewusstseins für menschenrechtsbezogene Probleme spielen wir eine wichtige Rolle. Wir kooperieren daher mit unseren Geschäftspartnern und weiteren externen Anspruchsgruppen, wie beispielsweise Regierungen und Gewerkschaften, um negative Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit zu verhindern, zu mildern oder Abhilfe zu schaffen. Wir konzentrieren uns darauf, die Komplexität der Thematik zu verstehen und unsere Prozesse kontinuierlich zu verbessern, um so negativen Auswirkungen vorzubeugen.

Wir sind uns darüber im Klaren, dass schwache oder fehlende Gesetzgebungen sowie die mangelnde Einhaltung und Festlegung von Mindeststandards und Löhnen in einigen Ländern die Durchsetzung angemessene und gerechte Arbeitsstandards erschweren, beispielsweise in den Bereichen Zwangs- oder Kinderarbeit. Aus diesem Grunde verfolgen wir in Produktionsländern wie Bangladesch und Myanmar strengere Standards, um Verletzungen von Arbeitsrechten vorzubeugen. Wir erkennen die positive Rolle der Gewerkschaften beim Schutz der Arbeitnehmerrechte an und dass Verletzungen von Arbeitsrechten auftreten können, wenn die Gewerkschaften fehlen oder schwach sind. Wir verstehen die möglichen negative Auswirkungen, wenn deren Arbeit eingeschränkt wird.

Identifikation von Risiken

Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD hat sich das Ziel gesetzt jegliche negativen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Menschenrechte zu verringern. Um die tatsächlichen und potenziellen Risiken entlang unseren Lieferketten für Food- und Non-Food-Artikel zu ermitteln, greifen wir auf Mittel wie Risikobewertungen, Audits und Lieferantenbewertungen zurück.

Beurteilung unseres Einflusses auf die Achtung der Menschenrechte

Wir entwickeln gezielt Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung unserer negativen Auswirkungen auf Menschenrechte, die wir im Rahmen unserer Risikoanalyse im Jahr 2018 ermittelt haben. Wir haben uns für einen externen Dienstleister entschieden, der uns bis zum Ende des Jahres 2020 bei der ausführlichen Bewertung menschenrechtsbezogener Auswirkungen (BMA) für drei hochprioritäre Rohstoffe – Paranüsse, Kaffee und Avocados – unterstützen soll. Im Rahmen dieser Bewertung möchten wir die potenziellen und tatsächlichen nachteiligen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf Arbeiter und andere betroffene Rechteinhaber, wie die Bewohner der Anbaugebiete, Kleinbauern und Frauen, gründlich ermitteln, verstehen und bewerten. Die Bewertung wird auf der Grundlage von Hintergrundrecherchen und des direkten Austausches mit ansässigen Rechteinhabern erfolgen. Die Ergebnisse der BMA werden wir abschließend veröffentlichen.

Zusammenarbeit mit wichtigen Interessensgruppen

Wir sind der Überzeugung, dass sich die Achtung der Menschenrechte am besten durch Kooperation gewährleisten lässt. Aus diesem Grund setzen wir auf den Dialog mit diversen Anspruchsgruppen, Rechte- und Pflichteninhabern. Unsere Mitgliedschaften in Multi-Stakeholdern-Initiativen und die Zusammenarbeit mit strategischen Kooperationspartnern helfen uns dabei.

Unsere Ziele & Kennzahlen (2019)

Schwerpunkt: MenschenrechteIndem wir regelmäßig die erzielten Fortschritte unseren Zielen im Bereich Unternehmensverantwortung gegenüberstellen, gelingt es uns, ein Bild von der Effektivität unserer Maßnahmen zu erhalten.

 

 

Unsere Projekte

Generell

Anke Ehlers schneidet Kuchen bei der Eröffung der CR-Unit in Bangladesh CR office
Internationale Organisation
ALDI CR-Büros in Asien

Alle Landesorganisationen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD beziehen Produkte aus Asien. Um die mit den Arbeitsbedingungen verbundenen Risiken zu minimieren und die Einhaltung unserer hohen Anforderungen sicherzustellen, unterhält die Unternehmensgruppe ALDI SÜD, gemeinsam mit ALDI Nord, seit dem Jahr 2012 eine CR-Unternehmenseinheit (CR-Büro) in Hongkong. Im Jahr 2017 richtete sie zu demselben Zweck eine weitere CR-Büro in Bangladesch ein.

Diese CR-Büro haben vor allem die Aufgabe, die von unseren Geschäftspartnern genutzten Produktionsstätten zu überwachen und zu bewerten, inwiefern unsere Geschäftspartner die Einhaltung der geltenden Sozialanforderungen sicherstellen. Entsprechend führen diese CR-Büro für die Unternehmensgruppe ALDI SÜD in den Produktionsstätten ALDI Social Assessments (ASAs) durch und zeigen den Geschäftspartnern auf, wie sie die Anforderungen umsetzen können.

Mehr in 'Unternehmensportrait'
Male and female people sitting around in circle
Projekt in Bangladesh
ALDI Factory Advancement (AFA) Project

ALDI engagiert sich für Menschenrechte in der Bekleidungsindustrie. Mit dem ALDI Factory Advancement (AFA) Project hat die ALDI SÜD Gruppe gemeinsam mit ALDI Nord ein wirksames Instrument etabliert, dass positiven Wandel in Bekleidungsfabriken in Bangladesch vorantreibt.

Seit seinem Projektstart im Jahr 2013 stehen im AFA Project Arbeiter und Manager im Mittelpunkt. Die Projektaktivitäten haben die Entwicklung nachhaltiger Lösungen zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen in Bekleidungsfabriken zum Ziel. Das Grundprinzip des Projekts besteht in der Förderung des Dialogs zwischen Arbeitern und Managern. Inzwischen haben bereits etwa 85.000 Arbeiter und ihre Manager aus 40 Fabriken durch positive Veränderungen in ihrem täglichen Arbeitsumfeld von diesem Projekt profitiert.

Mehr über 'AFA Project'
Bild von einem Kind der Kinderbetreuung vom AFA Project's
Projekt in Bangladesh
AFA Project Plus für Kinderbetreuung

Von 2016 bis 2019 stellte das AFA Project PLUS den dringenden Bedarf von Fabrikarbeiterinnen in Bangladesch nach hochwertiger Betreuung für ihre Kinder in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. ALDI unterstützte ausgewählte AFA Project Fabriken bei der Verbesserung ihrer fabrikinternen Kindertagesbetreuungen.

Aufgrund ihrer finanziellen Situation und fehlender Alternativen sind viele Fabrikarbeiterinnen auf fabrikinterne Kindertagesstätten angewiesen. Gemeinsam mit lokalen Nichtregierungsorganisationen unterstützten wir die professionale Fortbildung von den Erziehern, dem leitendem Personal in den Kindertagesstätten, dem Pflegepersonal und den Eltern, die in der Fabrik beschäftigt sind.

Mehr über 'AFA Project'

Food

Viele Kakaofrüchte übereinander gestapelt
Projekte in Côte d’Ivoire, Mitgliedschaft & Arbeitsgruppe
Kakao

Projekt PRO-PLANTEURS in Côte d’Ivoire

Seit dem Jahr 2015 arbeiten wir als Mitglied des Forum Nachhaltiger Kakao mit der deutschen und ivorischen Regierung als Projektpartner zusammen.  PRO-PLANTEURS hat bisher 25.000 Kakaobauern, darunter Bäuerinnen und ihre Familien, unterstützt. In der ersten Projektphase wurden die folgenden Erfolge erzielt:

  • Professionalisierung der Kooperativen
  • Steigerung der von den Bauern erzielten Erträge
  • Schulung der Bauern in guter landwirtschaftlicher Praxis und betriebliches Management
  • Diversifizierung von landwirtschaftlicher Produktion und Ernährung der Familien.

Im Projekt PRO-PLANTEURS werden Frauen speziell in den Bereichen gesunde Ernährung und Anbau von Nahrungspflanzen für den Eigenbedarf geschult. Dies ermöglicht es Frauen, finanziell unabhängiger zu sein, indem sie mit den geernteten Nahrungspflanzen ihren Eigenbedarf decken oder diese verkaufen.

Im Juni 2020 hat die zweite Phase von PRO-PLANTEURS begonnen, in der die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von etwa 30.000 Kakaobauern im Fokus stehen wird.

Forum Nachhaltiger Kakao

ALDI ist seit dem Jahr 2015 ein aktives Mitglied des Forums Nachhaltiger Kakao und strebt darin mit weiteren Mitgliedern die Erreichung der Ziele der Initiative an. Die Multistakeholder-Initiative möchte die Lebensgrundlage von Kakaobauern und deren Familien verbessern, zu sicheren Lebensgrundlagen beitragen, natürliche Ressourcen schonen und die Biodiversität schützen, sowie den Anbau und die Vermarktung zertifizierten nachhaltigen Kakaos fördern. ALDI beteiligt sich aktiv an den Arbeitsgruppen für Nachhaltigkeit und PRO-PLANTEURS, in deren Fokus die Umsetzung der Ziele des Forums Nachhaltiger Kakao und die Überwachung des Projektes PRO-PLANTEURS stehen.

Retailer Cocoa Collaboration

Im September 2019 ist die Unternehmensgruppe ALDI SÜD der neu gegründeten „Retailer Cocoa Collaboration“ (RCC) beigetreten, die sich für die Unterstützung der „Cocoa and Forests Initiative“ engagiert. Diese Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, durch den Schutz und die Renaturierung von Waldgebieten in Côte d’Ivoire, in Ghana und in Kolumbien einen Wandel im Kakaosektor herbeizuführen. Darüber hinaus wird die RCC Supply-Chain-Mapping für gemeinsame Kakaolieferketten durchführen, um ein besseres Verständnis der sozialen und ökologischen Risiken in den Produktionsländern zu erlangen. Die Händlerbewertung durch die RCC wird uns zudem zu größerer Transparenz und umfassenderen Einblicken auf tieferen Ebenen der Lieferketten verhelfen.

Fairtrade-Kakaoprojekt in Côte d’Ivoire

Seit dem Jahr 2020 arbeiten die Unternehmensgruppe ALDI SÜD und Fairtrade in der Côte d’Ivoire gemeinsam an einem Projekt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Lebensgrundlagen der ansässigen Kakaobauern. In diesem Projekt werden die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit von ALDI auf die lokale Bevölkerung und Umwelt untersucht, die Rückverfolgbarkeit für unsere kakaohaltigen Artikel verbessert und Grundlagen für die Durchführung weiterer Projekte in Zusammenarbeit mit Fairtrade geschaffen. Im Rahmen dieses Projektes wird ALDIs Lieferant vollständig rückverfolgbare Kakaobohnen von der ausgewählten Kooperative beziehen.

Mehr über 'Kakao'
Kaffeebusch mit roten Früchten
Projekt in Honduras & Mitgliedschaft
Kaffee

Fairtrade-Kaffeeprojekt in Honduras

Seit dem Jahr 2016 unterstützt die Unternehmensgruppe ALDI SÜD gemeinsam mit TransFair e. V. 22 Fairtrade-Kooperativen in Honduras, von denen 4.600 Arbeiter, darunter mehr als 1.000 Bäuerinnen, und deren Familien profitieren. Das Projekt wird von Fairtrade umgesetzt. Durch seine Standards fördert Fairtrade die kollektive Organisation von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in so genannten Kleinbauernorganisationen, zum Beispiel in bäuerlichen Genossenschaften oder Verbänden. Mit jedem Fairtrade-zertifizierten Produkt und durch die Unterstützung von Fairtrade-Kampagnen fördern wir die kollektive Organisation sowie andere Vorteile für die Bäuerinnen und Bauern und ihre Gemeinden. Mit unserem Projekt in Honduras gehen wir noch einen Schritt weiter und unterstützen die Bäuerinnen und Bauern sowie ihre kollektive Organisation durch zusätzliche Aktivitäten.

In der aktuellen Projektphase, in der wir mit 16 Kooperativen zusammenarbeiten, sollen die Lebensgrundlagen und Zukunftsperspektiven der teilnehmenden Kaffeebäuerinnen und -bauern, ihrer Kooperativen und Familien folgendermaßen verbessert werden:

  • bessere Verwaltungskapazitäten, Organisationsstrukturen und interne Richtlinien der Genossenschaften,
  • verbesserte ökologische Praktiken, die zur Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel beitragen,
  • verbesserte Kaffeequalität und erhöhter Umsatz unter Fairtrade-Bedingungen,
  • stärkere Integration von Frauen, Jugendlichen, Kindern und indigenen Gruppen in die Entscheidungsfindungsprozesse der Kooperativen und Advocacy-Initiativen auf Gemeindeebene,
  • Pilotinitiativen in den Bereichen Einkommensdiversifizierung und Kindesschutz.

Das Projekt dient der Überwachung der Rechte und des Schutzes gefährdeter Gruppen und fördert die nächste Generation von Bäuerinnen und Bauern sowie Frauen im Allgemeinen in den verschiedenen Organisationsprozessen im Zusammenhang mit Kooperativen, Produktions- und Vermarktungsaspekten sowie der Suche nach Räumen für den Wissenstransfer innerhalb der Organisationen.

Das Projekt zielt auch auf eine Einkommensdiversifizierung für Frauen und Jugendliche ab, indem Kooperativen Anreize für die Entwicklung von Aktivitäten zur Förderung von Frauen-/Jugendausschüssen und -gruppen geboten werden.

Sustainable Coffee Challenge (SCC)
Im Jahr 2020 ist die Unternehmensgruppe ALDI SÜD der Sustainable Coffee Challenge (SCC) als Mitglied beigetreten. Innerhalb des SCC arbeiten wir mit anderen Einzelhändlern, Händlern, Regierungen, NGOs und Forschungseinrichtungen zusammen, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen im globalen Kaffeesektor zu verbessern.

Mehr über 'Kaffee'
Fischschwarm im blauen Ozean
Copyright: HOFER
Projekt & Partnerschaften
Fisch und Meeresfrüchte

"Fishery Improvement Project" in Marokko

Dieses Projekt verfolgt das Ziel, die Umsetzung nachhaltiger Fischfangmethoden, die den von MSC aufgestellten Kriterien entsprechen, langfristig durchzusetzen. Dies soll durch eine dauerhafte Verbesserung des Fischereimanagements erreicht werden. Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD rief dieses Projekt im Jahr 2014 ins Leben, um aktiv auf eine nachhaltigere Sardinenfischerei in Marokko hinzuarbeiten.

Global Dialogue on Seafood Traceability (GDST)

In 2020 schloss sich die Unternehmensgruppe ALDI SÜD dem „Global Dialogue on Seafood Traceability“ (GDST) an. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zur Verbesserung der Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferketten für Fisch und Meeresfrüchte und zur Bekämpfung des illegalen, nicht dokumentierten und unregulierten Fischfangs.

Der GDST ist eine internationale Business-to-Business-Plattform zur Förderung einheitlicher Rahmenbedingungen für die Rückverfolgbarkeit von Meeresfrüchten. Die Initiative bringt ein breites Spektrum von Interessenvertretern der Meeresfrüchte verarbeitenden Industrie aus verschiedenen Teilen der Lieferketten für Meeresfrüchte sowie unabhängige Experten zusammen. Wir haben uns verpflichtet, die „GDST 1.0 Standards and Guidelines for Interoperable Seafood Traceability Systems“ (GDST 1.0 Normen und Richtlinien für interoperable Systeme zur Rückverfolgbarkeit von Meeresfrüchten) in unserem Unternehmen umzusetzen, und werden gemeinsam mit unseren Lieferanten an der Umsetzung dieser Standards entlang unserer Lieferketten arbeiten.

Sustainable Fisheries Partnership (SFP)

Seit dem Jahr 2012 arbeiten wir mit „Sustainable Fisheries Partnership“ (SFP), einer führenden Nichtregierungsorganisation, zusammen. Ihr Fokus liegt auf der Verbesserung der Nachhaltigkeit von Fisch und Meeresfrüchten aus Wildfang und Aquakultur. SFP arbeitet mit uns als unabhängiger Berater für die Nachhaltigkeit von Fisch und Meeresfrüchten zusammen. In dieser Rolle bewertet SFP die Nachhaltigkeit unserer Eigenmarkenartikel im Bereich Fisch und Meeresfrüchte und gibt Empfehlungen zur kontinuierlichen Verbesserung der Fischereien. Durch diese partnerschaftliche Zusammenarbeit gewinnen wir ein besseres Verständnis für den nachhaltigeren Einkauf dieser Artikel.

World Wide Fund for Nature (WWF)

Seit dem Jahr 2010 arbeiten wir auch mit dem „World Wide Fund for Nature“ (WWF) im Bereich des nachhaltigen Fischfangs und nachhaltiger Aquakultur zusammen. Der WWF unterstützt uns als unabhängiger Berater und bewertet die Nachhaltigkeit unserer Eigenmarkenartikel im Bereich Fisch und Meeresfrüchte. Darüber hinaus erhalten wir vom WWF Empfehlungen zur kontinuierlichen Verbesserung der Fischereien und der Aquakulturen.

Seafood Task Force

Seit dem Jahr 2017 ist die Unternehmensgruppe ALDI SÜD Mitglied der „Seafood Task Force“, einer Multistakeholder-Initiative, die sich mit illegaler, nicht gemeldeter und nicht regulierter Fischerei („illegal, unreported and unregulated fishing“, „IUU fishing“) auseinandersetzt, um gegen Missstände in den Bereichen Menschenrechte und Meeresschutz vorzugehen, die oftmals zusammenhängen.

Die „Seafood Task Force“ nutzt das gebündelte Wissen und die Erfahrung ihrer Mitglieder, um komplexe Problemstellungen entlang der Lieferketten anzugehen, die von einem einzelnen Akteur nicht gelöst werden können. Ziel der Initiative ist es, durch die Förderung von Transparenz und kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen in den Bereichen Menschen, Artikel, Prozesse und Politik einwandfreie Lieferketten für Fisch und Meeresfrüchte vom Fangschiff bis zum Händler aufzubauen.

„Technischer Ausschuss für Aquakulturen)“ des Standardgebers GLOBALG.A.P

Glaubhafte Zertifizierungsstandards wie GLOBALG.A.P. stellen wichtige Werkzeuge dar, um Verbesserungen zu erzielen und das Vertrauen unserer Kunden in unsere Produkte zu stärken. GLOBALG.A.P. definiert Standards für gute Praktiken in der Landwirtschaft und Fischzucht mittels Aquakulturen („good agricultural practices“, G.A.P.). Im Mai 2020 haben wir die Einladung angenommen, dem „Aquaculture Technical Committee“ (technischer Ausschuss für Aquakulturen) beizutreten. Dies wird uns in die Lage versetzen, Verbesserungen mithilfe gut etablierter Dialogstrukturen mit allen wichtigen Anspruchsgruppen aus der Branche zu fördern.

Mehr über 'Fisch & Meeresfrüchte"
Bucket of lemons
Copyright: ALDI SOUTH Germany
ALDI UK, ALDI SÜD Deutschland & Arbeitsgruppe
Obst und Gemüse

Projekt in Westkenia

Im Jahr 2016 startete ALDI UK als erster Einzelhändler in Großbritannien eine Zusammenarbeit mit Farm Africa, einer internationalen, im Bereich Entwicklung tätigen Wohltätigkeitsorganisation. Im Rahmen einer dreijährigen Partnerschaft wurden junge Bauern in Kenia unterstützt. ALDI leistet finanzielle Unterstützung für das Projekt Growing Futures, im Rahmen dessen mehr als 450 junge Bauern in Kitale in Westkenia entsprechend geschult werden und das somit zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen beitragen wird.

Im Rahmen dieses Projekts erhalten junge Bauern Schulungen über den Anbau qualitativ hochwertiger Pflanzen, wie beispielsweise grüner Bohnen, Tomaten und Kohl, und darin, ihre Farmen als Unternehmen zu begreifen und auch so zu führen. Das Projekt unterstützt die jungen Bauern nicht nur bei der Verbesserung der Qualität ihrer Erzeugnisse und ihres Ernteertrags, sondern stellt auch sicher, dass sie die wertvollsten Pflanzen anbauen, unterstützt sie beim Abschluss für sie optimaler Verträge und ermöglicht es ihnen, ihre Erzeugnisse zu höheren Preisen in anderen Absatzmärkten zu verkaufen, so dass die jungen Bauern langfristig einen Ausweg aus der Armut finden können.

Produzentenbewertung

ALDI SÜD Deutschland führt im Obst- und Gemüsebereich systematisch eigene Kontrollen auf der Erzeugerebene durch. Die Produkte und Herkunftsländer, in denen ALDI SÜD die Erzeugerbewertungen durchführt, werden auf der Basis einer Risikoanalyse ausgewählt. Die Bewertungen decken neben Südfrüchten aus Zentral- und Südamerika auch Obst- und Gemüseprodukte aus Südeuropa ab.

Arbeitsgruppe

In line with our responsible sourcing strategy to prevent and mitigate adverse human rights impacts of our business activity, the ALDI SOUTH Group has been an active member of the Ethical Trade Initiative (ETI) Italian Produce Working Group since 2018. ETI is a global alliance of companies, trade unions and NGOs that promotes respect for workers' rights and the Italian Produce Working Group aims to create a trusting, collaborative space, within which open dialogue can be held to share and discuss challenges and practical solutions for human rights issues with the Italian produce sector.

Cashew nuts in bush
Projekt in Vietnam
Nüsse

Projekt in Vietnam

ALDI engagiert sich für die Einhaltung der Menschenrechte und Vorbeugung gegen Verstöße in unserer Lieferkette für Cashewkerne aus Vietnam, indem wir das Cashew-Projekt der Ethical Trade Initiative Norway unterstützen. Das Projekt sorgt für eine Stärkung von Arbeitsstandards – mit besonderem Fokus auf Frauen und schutzbedürftigen Personen – und eine Verbesserung des Umweltmanagements.

Gemeinsam mit unseren Lieferanten für Cashewkerne konnten wir die Mitarbeiter der verarbeitenden Betriebe in der vietnamesischen Lieferkette davon überzeugen, im September und November 2019 an einer Schulung über sozialen Austausch teilzunehmen. Die Schulung diente dazu, den Dialog zwischen Arbeitern und ihren Führungskräften, den Umgang mit Beschwerden und den Kenntnisstand über Gewerkschaftsrechte zu verbessern. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Projektes Bauern in Arbeitsstandards sowie guten landwirtschaftlichen und umweltschonenden Praktiken geschult. Auch in den kommenden Jahren werden Bauern, Arbeiter und Beschäftigte in verarbeitenden Betrieben Unterstützung in Form von Weiterbildungsveranstaltungen und Möglichkeiten des Wissensaustausches erhalten.

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Palmfrüchte in einer Schüssel
Projekt in Côte d'Ivoire & Projektgruppen
Palmöl

Roundtable on Sustainable Palm Oil

Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD ist seit 2011 Mitglied des „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO). Die gemeinnützige Organisation vereint Interessensvertreter aus der Palmölindustrie, um globale Standards für nachhaltiges Palmöl zu entwickeln und umzusetzen. Der RSPO hat weltweit mehr als 4.800 Mitglieder entlang der ganzen Palmlieferkette.

Zusammenarbeit

Seit 2019 ist die Unternehmensgruppe ALDI SÜD die einzige Vertreterin des Einzelhandels im ständigen Ausschuss für Kleinbauern, dem „Smallholder Standing Committee“ (SHSC) des RSPO. Ziel des SHSC ist es, Kleinbauern in nachhaltige Palmöllieferketten miteinzubeziehen. Zu den Aufgaben des Ausschusses gehören die Erarbeitung der RSPO-Kleinbauernstrategie sowie die Überwachung ihrer Umsetzung.

Palmöl Kleinbauernprojekt in Côte d'Ivoire (2017-2021)

Seit dem Jahr 2017 fördert die Unternehmensgruppe ALDI SÜD, gemeinsam mit ALDI Nord, ein Kleinbauernprojekt in der Elfenbeinküste, um wichtige Weichen für den nachhaltigen Anbau von Ölpalmen zu stellen. Gemeinsam mit unserem Partner, der NGO Solidaridad, haben wir ein Projekt entwickelt, das sich auf den Schutz der natürlichen Wälder und auf umweltfreundliche Anbaumethoden konzentriert. Solidaridad bietet bis zu 2.100 Kleinbauern Schulungen zum Waldschutz sowie zu ressourcen- und umweltschonenden Anbaumethoden. Die beteiligten Kooperativen sind COOPALEN, UCCOPES und COOPTOSA aus der Region Sud Comoé, UCOOPALM aus der Region Grand Ponts, USCOPAHLD aus Loh Djiboua und U3SC aus San Pedro.

Palm Oil Transparency Coalition (POTC)

Wir sind Gründungsmitglied des Bündnisses für Transparenz im Palmölsektor, der „Palm Oil Transparency Coalition“ (POTC). Die POTC ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die vorwettbewerblich zusammenarbeiten, um Entwaldung und Ausbeutung im Zusammenhang mit Palmanbau entgegenzuwirken. Wir tauschen uns mit großen internationalen Palmölimporteuren und -händlern aus und überprüfen jährlich deren Fortschritte im Kampf gegen Entwaldung und Ausbeutung entlang ihrer Lieferketten. Mit diesem Ansatz zielen wir auf Transparenz und Engagement ab, die über die Erlangung von Zertifizierungen hinausgeht.

Retailer Palm Oil Group (RPOG)

Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD ist seit dem Jahr 2012 Mitglied der Palmölgruppe des Einzelhandels, „Retailers’ Palm Oil Group“ (RPOG). Die RPOG ist ein vorwettbewerbliches Bündnis von Einzelhändlern, welche das gemeinsame Ziel verfolgen, die Verwendung von nachhaltigem Palmöl in allen relevanten Lieferketten zur Norm zu machen.

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Logo of World Banana Forum
Arbeitsgruppe & menschenrechtliche Analyse
Südfrüchte

Kosten nachhaltiger Produktion in der Bananenbranche

Als Mitglied des Weltbananenforums („World Banana Forum“), das zur Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen gehört, engagieren wir uns in einer Arbeitsgruppe, die sich mit den „Kosten nachhaltiger Produktion“ auseinandersetzt. Diese Arbeitsgruppe verfolgt das Ziel, in den Produktionsländern Transparenz hinsichtlich existenzsichernder Löhne und Einkommen zu schaffen. Auf dieser Grundlage werden Regierungen darin unterstützt, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, Mindestlöhne an das Niveau existenzsichernder Löhne anzupassen sowie die Umsetzung zu kontrollieren. In diesem Zusammenhang unterstützen wir die Initiative für existenzsichernde Löhne („Living Wage Advocacy Initiative“, LIWIN), die vom World Banana Forum ins Leben gerufen wurde. Diese Initiative zielt auf die Festlegung von Benchmarks für existenzsichernde Einkommen und Arbeitslöhne in mehreren Bananen exportierenden Ländern ab und ergreift in mehreren großen europäischen Importländern gemeinsam mit Vertreten der jeweiligen Regierung, des Privatsektors und der Zivilgesellschaft Maßnahmen zur Erreichung existenzsichernder Arbeitslöhne.

Menschenrechtliche Analyse

Im Jahr 2018 haben wir unsere Lieferketten für Lebensmittel- bzw. Agrarprodukte umfassend darauf untersucht und bewertet, inwiefern Menschenrechte eingehalten werden bzw. ein Risiko für Menschenrechtsverletzungen besteht. Wir haben festgestellt, dass Südfrüchte als Rohstoff ein hohes Risiko für Menschenrechtsverletzungen bergen. Darüber hinaus nimmt dieser Rohstoff in Hinblick auf die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, für uns einen äußerst hohen Stellenwert ein.

Für das Jahr 2020 planen wir ausführliche Bewertungen menschenrechtsbezogener Auswirkungen im Bereich Avocados, um ein klares Bild von den negativen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf Arbeiter und andere betroffene Rechteinhaber zu erhalten.

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Non-Food

Hand hält Baumwolle
Internationales Ziel & Projekte in Tadschikistan und Kirgisistan sowie Mosambik
Baumwolle

Internationales Ziel

Wir setzen uns gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern für Standards ein, die auf langfristige und nachhaltige Verbesserungen im Baumwollanbau abzielen. Ab dem Jahr 2025 werden wir ausschließlich nachhaltige Baumwolle für die Herstellung unserer unter ALDI Eigenmarken angebotenen Bekleidungs- und Heimtextilien verwenden.

Unseren Geschäftspartnern ist es nicht gestattet, Baumwolle aus Ursprungsländern zu verwenden, in denen ein systematischer Zusammenhang zwischen Baumwollanbau und -ernte und Menschenrechtsverletzungen besteht. So hat ALDI beispielsweise den Einsatz von Baumwolle aus Usbekistan und Turkmenistan vertraglich ausgeschlossen.

Projekt für Baumwollsaatgut in Kooperation mit Fairtrade

Seit 2018 unterstützt ALDI SÜD Deutschland das Fairtrade-Projekt in Tadschikistan und Kirgisistan. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, Kleinbauern zu stärken und die Qualität von und Versorgung mit Baumwolle aus Zentralasien zu stärken.

Zur Erreichung dieses Ziels werden folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Schulungsmaßnahmen für Kleinbauern zu den Themen Saatguterzeugung und -vermehrung;
  • Maßnahmen zur Eindämmung von Verunreinigungen durch genmanipuliertes Saatgut;
  • Vergrößerung der Anbaufläche für ökologisches Baumwollsaatgut und Erhöhung der Erntemenge;
  • Wissensmanagement und -transfer

Cotton made in Africa Recycling-Projekt in Mosambik

Im Jahr 2019 entwickelten Cotton made in Africa (CmiA) und das vor Ort ansässige Baumwollunternehmen SAN-JFS ein Recyclingprojekt in Mosambik. Dieses Projekt unterstützt Frauen aus lokalen Kleinbauerngemeinschaften, die ökologische Sammelstellen betreiben. Während des ersten Projektjahres wurden über 72.000 leere Pestizidbehälter gesammelt und recycelt, wovon bis zu 20.000 Kleinbauern profitierten. Dank ALDI als alleinigem Sponsor kann das Projekt nun im Rahmen einer zweiten Phase fortgesetzt werden und noch mehr Kleinbauern zugutekommen.

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A bouqet of pink roses
ALDI UK
Blumen in Äthiopien

Seit März 2019 finanziert ALDI UK gemeinsam mit der Fairtrade-Stiftung ein Projekt zur Unterstützung von Arbeiterinnen auf äthiopischen Blumenplantagen. Dieses Vierjahresprogramm zielt darauf ab, den Einfluss der Fairtrade-Stiftung zu nutzen, und wird über 11.000 Arbeiterinnen auf Blumenplantagen zugute kommen.

In diesem Rahmen sollen auf sieben Blumenplantagen Schulungen zu Themen, wie Arbeitnehmerrechte und Gleichstellung der Geschlechter, durchgeführt werden. Darüber hinaus wird das Projekt verstärkt Gleichstellungskommissionen unterstützen und mit Gewerkschaften kooperieren, um sich für faire Löhne und eine Verbesserung der Strukturen zur Stärkung von Frauen auf Fairtrade-zertifizierten Plantagen einzusetzen. Ziel des Projektes ist es, Frauen zu befähigen und zu schützen und ihnen die Werkzeuge und die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen, um auf Plantagen und in ihren Gemeinschaften Führungspositionen einzunehmen.

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Logo of Accord
Vorgehensweise in Bangladesch
Beschwerdemechanismus

ALDI SÜD gehörte in den Jahren 2013 und 2017 zu den ersten Unterzeichnern des Abkommens für Brandschutz und Gebäudesicherheit in Bangladesch (Accord) sowie des Nachfolgeabkommens. Durch die Unterzeichnung dieser rechtsverbindlichen Vereinbarung haben wir uns dazu verpflichtet, die Sicherheit in den Konfektionskleidung herstellenden Produktionsstätten innerhalb unserer Lieferketten in Bangladesch zu verbessern.

Ein wesentliches Merkmal des Accord ist die Anforderung, einen Beschwerdemechanismus anzubieten, der allen Arbeitern in den Produktionsstätten zugänglich ist, in denen in Bangladesch Bekleidung für die Unternehmensgruppe ALDI SÜD hergestellt wird. Wir setzen uns aktiv für die Untersuchung von Beschwerden, die Arbeiter über den Accord-Beschwerdemechanismus erheben, und die Herbeiführung entsprechender Lösungen ein.

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Asiatische Fabrikarbeiter in einer Textilfabrik
CR Lieferantenbewertung
Nachhaltige Textilien

Seit dem Jahr 2018 bewerten wir jährlich alle unsere internationalen Geschäftspartner im Bereich Bekleidungstextilien dahingehend, inwiefern sie die geltenden CR-Anforderungen einhalten.

Die zu diesem Zweck eingeführte Corporate Responsibility Supplier Evaluation (CRSE) ist eine vergleichbare und transparente Bewertung der Geschäftspartner, die auf der Grundlage quantitativer und qualitativer Indikatoren erfolgt. Die Indikatoren, die sich im Wesentlichen auf die von den Geschäftspartnern eingesetzten Compliance-Managementsysteme zur Einhaltung der Sozial- und Umweltstandards und auf die CR-Performance der von ihnen verwendeten Produktionsstätten beziehen, werden auf der Grundlage unserer CR-Anforderungen definiert. Letztere sind Bestandteil jedes mit uns geschlossenen Vertrages. 

Den Ergebnissen dieser Bewertung kommt im Zuge unserer Einkaufsentscheidungen eine stetig wachsende Bedeutung zu. Die CRSE führen letztlich zu einer Stärkung langfristiger Geschäftsbeziehungen zu denjenigen Geschäftspartnern, die eine hervorragende CR-Performance aufweisen, und bietet Anreize für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

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Unsere Mitgliedschaften & Partnerschaften

Wir sind der Überzeugung, dass sich der Schutz von Mensch und Umwelt am besten durch gemeinsame Initiativen und Partnerschaften erreichen lässt. Aus diesem Grund engagieren wir uns in Multi-Stakeholder-Initiativen.

Sustainable Development Goals

1 Keine Armut 2 Kein Hunger 3 Gesundheit und Wohlergehen 4 Hochwertige Bildung 5 Geschlechtergleichheit 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 10 Weniger Ungleichheiten 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

UNGC

Menschenrechte

Prinzip 1

Schutz der Menschenrechte unterstützen und achten

Prinzip 2

Nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig

Arbeitsnormen

Prinzip 3

Vereinigungsfreiheit und Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen

Prinzip 4

Beseitigung von Zwangsarbeit

Prinzip 5

Abschaffung von Kinderarbeit

Prinzip 6

Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit

Anti-Korruption

Prinzip 10

Gegen alle Arten der Korruption eintreten

GRI Referenzen

GRI 102: Allgemeine Standardangaben 2016

Global Reporting Initiative 102-12 Global Reporting Initiative 102-13 Global Reporting Initiative 102-47

GRI 103: Managementansatz 2016

Global Reporting Initiative 103-1 Global Reporting Initiative 103-2 Global Reporting Initiative 103-3

GRI 408: Kinderarbeit 2016

Global Reporting Initiative 408-1

GRI 409: Zwangs- oder Pflichtarbeit 2016

Global Reporting Initiative 409-1

GRI 412: Überprüfung der Menschenrechte 2016

Global Reporting Initiative 412-1

GRI 414: Soziale Bewertung von Lieferanten 2016

Global Reporting Initiative 414-1 Global Reporting Initiative 414-2