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Klimaschutz

Unser Ansatz

Unser unternehmerisches Handeln hat einen erheblichen Einfluss auf das Klima und die Umwelt. Dies betrifft nicht nur den Verkauf von Produkten, sondern auch unseren gesamten Geschäftsbetrieb – von der Errichtung und der Nutzung der Gebäude bis hin zum Warentransport.

Wir setzen uns für die stetige Reduzierung der von uns verursachten Treibhausgasemissionen ein. Bis Ende 2025 streben wir an, unsere absoluten operativen Emissionen um mehr als ein Viertel zu reduzieren und haben uns das Ziel gesetzt, ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Der Fokus unserer internationalen Klimastrategie liegt auf der systematischen Senkung unseres Energieverbrauchs, der Nutzung umweltverträglicherer Kältemittel, dem Einsatz erneuerbarer Energien sowie der Umsetzung moderner Logistikkonzepte.

Unsere Aktivitäten

Internationale Klimastrategie

Im Juli 2020 hat sich die Unternehmensgruppe ALDI SÜD als einer der ersten internationalen Lebensmittelhändler ein unternehmensweites bestätigtes „Science Based Target“, kurz SBT, im Kontext Klimaschutz gesetzt. Neben der Reduzierung unserer absoluten operativen Emissionen um 26% bis Ende 2025, verpflichtet sich die Gruppe, auch ihre strategischen Lieferanten mit ins Boot zu holen. Strategische Lieferanten, welche insgesamt für 75% der produktbezogenen Emissionen verantwortlich sind, werden von uns dazu angehalten, sich bis Ende 2024 eigene „Science Based Targets“ zu setzen. Mit diesen Maßnahmen arbeiten wir auf unsere „Zero Carbon“-Vision hin.

Anke Ehlers

„Wir streben danach, ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Mit unserem ‚Science Based Target‘, das wir bis Ende 2025 umsetzen möchten, machen wir bereits heute einen großen Schritt in diese Richtung.“

Anke Ehlers, Geschäftsführerin Corporate Responsibility International der Unternehmensgruppe ALDI SÜD.

Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD legt schon seit vielen Jahren enormen Wert auf Klimaschutz. Im Jahr 2014 führten wir unsere erste internationale Klimastrategie ein. Damit war ursprünglich das Ziel verbunden, bis Ende des Jahres 2020 in den jeweiligen Ländern die erzeugten Treibhausgasemissionen um 30% je Quadratmeter Verkaufsfläche zu senken. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Nicht nur haben alle unsere Landesgesellschaften dieses Ziel bereits zwei Jahre vor dem Ablauf dieser Frist erreicht; zu den weiteren Erfolgen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD zählen eine kontinuierliche Steigerung der Energieeffizienz, die Umstellung eines Großteils unserer Kälteanlagen auf natürliche Kältemittel sowie die Steigerung des Anteils von Grünstrom auf 89%.

Des Weiteren verfügen weltweit 1.800 der insgesamt 6.500 Filialen und 37 Logistikzentren über Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern. Unsere Landesgesellschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Slowenien, Ungarn sowie im Vereinigten Königreich und in Irland gleichen die noch verbleibenden Emissionen durch zertifizierte Klimaschutzprojekte aus. Durch diese Maßnahmen gelingt es uns, einen positiven und wertvollen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz zu leisten.

Reduktion unserer Auswirkungen auf das Klima

Berechnung des CO₂-Fußabdrucks

Um unsere Fortschritte bei der Umsetzung unserer internationalen Klimastrategie nachzuverfolgen, berechnen wir den CO2-Fußabdruck für unsere sämtlichen Unternehmensprozesse und -standorte gemäß den vom „Greenhouse Gas Protocol“ („GHG Protocol“) festgelegten Anforderungen. 

Erneuerbare Energie

Zum Schutz des Klimas setzen wir in der Mehrheit der Länder, in denen wir tätig sind, erneuerbare Energien ein. Unter den von uns genutzten Energieformen haben wir den Anteil erneuerbarer Energien deutlich von 34 % im Jahr 2016 auf 89 % im Jahr 2018 gesteigert. Zusätzlich produzieren wir mithilfe der Photovoltaiksysteme auf den Dächern von mehr als 1.800 Filialen und 37 Logistikzentren auch selbst Grünstrom. 

Effiziente Logistik

ALDI truck on the road

Mithilfe effizienter Logistik sorgen wir dafür, dass unseren Kunden an jedem Tag unser gesamtes Sortiment einschließlich unserer Frischeartikel zur Verfügung steht. Neben dem Betrieb unserer Filialen stellt unsere Transportlogistik die Hauptursache für unsere Treibhausgasemissionen dar.

Wir achten auf eine größtmögliche Kraftstoffeinsparung in unserer Logistik, indem wir den verfügbaren Laderaum optimal ausnutzen, eine möglichst wirtschaftliche Routenplanung sicherstellen und einen modernen Fuhrpark einsetzen. Darüber hinaus werden unsere Fahrer in effizientem Fahrverhalten geschult.

Moderne Kältetechnik

Modern refrigeration technology

Die in unseren Filialen, Logistikzentren und LKW genutzte Kältetechnik ist von entscheidender Bedeutung für die Erreichung unserer Klimaschutzziele. Ein Großteil unseres Energieverbrauches lässt sich auf die Nutzung der Kälteanlagen zurückführen. Ein wichtiger Ansatzpunkt zur Verringerung unserer Treibhausgasemissionen ist der Einsatz moderner, umwelt- und klimaverträglicher Kältemittel. 

2017 haben wir in 75 % unserer Filialen im Bereich der Normalkühlung ein Kältemittel mit einem Treibhauspotenzial (THP)Das Schädigungspotenzial eines Kältemittels wird mit Hilfe des Maßes Treibhauspotenzial (THP) angegeben. Der THP-Wert beschreibt den möglichen Einfluss eines Kältemittels auf den Treibhauseffekt im Vergleich zur gleichen Menge Kohlendioxid (CO2).  von weniger als 2.200 eingesetzt. Für das Jahr 2025 streben wir an, sämtliche Kältemittel mit einem THP von über 2.200 durch alternative Kältemittel mit einem niedrigeren THP zu ersetzen.

Unsere Ziele & Kennzahlen (2018)

Unsere Ziele:

  • Bis Ende 2025 streben wir an, unsere absoluten operativen Emissionen um 26% zu reduzieren (im Vergleich zum Basisjahr 2016).
  • Strategische Lieferanten, welche insgesamt für 75% der produktbezogenen Emissionen verantwortlich sind, werden von uns dazu angehalten, sich bis Ende 2024 eigene „Science Based Targets“ zu setzen.
30%

Mehr als 30 % Reduktion der insgesamt im Rahmen unseres Geschäftsbetriebs verursachten Treibhausgasemissionen bezogen auf die Verkaufsfläche (in Quadratmetern)

89%

Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen in der gesamten Unternehmensgruppe ALDI SÜD

Unsere Projekte

Wald mit Straße von oben
Internationale Projekte
Projekte im Bereich Umweltschutz

Gemäß unserer CR-Grundsätze verfolgen wir als Unternehmensgruppe ALDI SÜD das Ziel, ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Dank einer erheblichen Reduktion von Treibhausgasemissionen und der Verwendung erneuerbarer Energiequellen über die gesamte Unternehmensgruppe hinweg, operieren zahlreiche unserer Landesgesellschaften bereits heute klimaneutral. Um unsere noch verbleibenden Treibhausgasemissionen zu kompensieren, unterstützen wir Projekte im Bereich Umweltschutz.  

Wir unterstützen die folgenden Umweltschutzprojekte, um fortlaufend zu unseren übergeordneten Klimazielen beizutragen:

Kampf gegen Plastikmüll

Das soziale Start-Up-Unternehmen Plastic Bank bekämpft die wachsende Flut an Plastik in den Weltmeeren, indem es Geld für Plastikmüll zahlt und somit verhindert, dass Plastik überhaupt erst in unsere Ozeane gelangt. Das gesammelte Plastik wird zu sogenanntem Social Plastic recycelt und in neuen Produkten verwendet. Gleichzeitig wird ein Windkraftanlagenprojekt auf den Philippinen unterstützt, um Treibhausgasemissionen einzusparen.

Länder: Philippinen, Indonesien, Haiti

Waldschutz

Im Rahmen dieses Projekts wird brasilianischen Kleinbauern Land anstelle von Sojaplantagen angeboten. Ziel des Projekts ist es, den Regenwald zu schützen und seine Ureinwohner, die Ribeirinhos, mit Landnutzungsrechten auszustatten. Somit sichert das Projekt die Lebensgrundlage der örtlichen Bevölkerung und bewahrt etwa 3.000 Hektar Regenwald vor der Abholzung.

Land: Brasilien

Solarenergie

Im Rahmen dieses Projekts unterstützen wir zwei Solarenergieanlagen in Südindien. Diese Anlagen generieren durchschnittlich 95.000 MWh pro Jahr, was dem jährlichen Strombedarf von über 17.000 Haushalten entspricht. Darüber hinaus engagieren sich die Betreiber der Anlagen in verschiedenen Initiativen, die darauf abzielen die Lebensbedingungen der örtlichen Bevölkerung zu verbessern.

Land: Indien

Saubere Energie

In Indien stellt der Reisanbau eine wichtige Einkommensquelle dar. Traditionell werden die Reiskörner in den Reismühlen geschält und die leeren Hülsen kompostiert oder im Freien verbrannt. Diese Hülsen werden nun gesammelt, zu zwei Kraftwerken transportiert und dort als Biomasse zur Stromerzeugung verwendet.

Land: Indien

Darüber hinaus werden weitere Projekte auf nationaler Ebene unterstützt.  

Unsere Mitgliedschaft

Logo of Science Based Targets Initiative
Seit 2020
Science Based Targets initiative (SBTi)

Die Initiative „Science Based Targets“ ist eine Kollaboration zwischen dem Carbon Disclosure Project (CDP), dem Global Compact der Vereinten Nationen (UNGC), dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF). Sie definiert und fördert die Best Practice wissenschaftsbasierter Zielsetzung und bewertet unabhängig die Ziele von Unternehmen.

Mehr über 'Science Based Targets initiative (SBTi)'

Sustainable Development Goals

7 Bezahlbare und saubere Energie 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion 13 Massnahmen zum Klimaschutz 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

UNGC

Umwelt

Prinzip 7

Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen

Prinzip 8

Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt fördern

Prinzip 9

Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien

GRI Referenzen

GRI 103: Managementansatz 2016

Global Reporting Initiative 103-1 Global Reporting Initiative 103-2 Global Reporting Initiative 103-3

GRI 302: Energie 2016

Global Reporting Initiative 302-4

GRI 305: Emissionen 2016

Global Reporting Initiative 305-5