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Person mit Baumwolle in der Hand

Baumwolle

Unser Ansatz

Baumwolle ist der Hauptbestandteil vieler Bekleidungs- und Heimtextilien, die bei ALDI vertrieben werden. Baumwolle ist ein nachwachsender natürlicher Rohstoff und vollständig biologisch abbaubar. Ihre Verwendung kann aber dennoch problematisch sein, da die Produktion oftmals mit sozialen und ökologischen Risiken in den Anbauländern verbunden ist. Deswegen setzen wir uns gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern für Standards ein, die auf langfristige und nachhaltige Verbesserungen im Baumwollanbau abzielen.

Spätestens ab dem Jahr 2025 wird sämtliche Baumwolle in Bekleidungs- und Heimtextilien, die unter ALDI Eigenmarken angeboten werden, entweder recycelten Ursprungs oder nach international anerkannten Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert sein: Darüber hinaus schließen wir die Verwendung von Baumwolle aus Ursprungsländern aus, in denen ein systematischer Zusammenhang zwischen Baumwollproduktion und Menschenrechtsverletzungen besteht.

Unsere Aktivitäten

Zertifizierung

Unser Ziel ist es, unseren Kunden hochwertige Produkte zu den bestmöglichen Preisen anzubieten. Dazu verwenden wir Systeme mit bewährter Zuverlässigkeit und Eignung für die marktweite Umsetzung. So orientiert sich unser Baumwolleinkauf an unabhängigen Zertifizierungssystemen. Hiermit fördern wir Sozial- und Umweltstandards in den Bereichen Baumwollanbau und -verarbeitung.

Textilien

Uns ist es wichtig, dass unsere Bekleidungs- und Haushaltstextilien – die wir regelmäßig im Rahmen unserer mehrmals wöchentlich wechselnden Werbeaktionen anbieten – umweltfreundlich und sozialverträglich hergestellt werden. Wir verfolgen das Ziel, in Zukunft unser Angebot an nachhaltigen Textilartikeln weiter auszuweiten und die Transparenz entlang der Lieferketten von ALDI noch deutlicher zu verbessern.

Der Großteil unserer Textilprodukte wird in Produktionsstätten in Asien hergestellt. Unsere Mitarbeiter aus dem Bereich der unternehmerischen Verantwortung („Corporate Responsibility“, CR) arbeiten eng mit unseren Geschäftspartnern im Textilbereich bei der Umsetzung unserer CR-Anforderungen zusammen. Darüber hinaus prüfen unsere in Hongkong und Bangladesch tätigen Kollegen die Bedingungen in den Produktionsstätten regelmäßig vor Ort. Neben der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten gilt unser Interesse auch der Überprüfung weiterer Abschnitte unserer Lieferketten – von der Baumwollproduktion über die Garnspinnerei und das Färben bis hin zur Veredelung der Textilien.

Seit seinem Projektstart im Jahr 2013 treibt das ALDI Factory Advancement Project positiven Wandel in Bekleidungsfabriken in Bangladesch voran. Das Grundprinzip des Projekts besteht in der Förderung des Dialogs zwischen Arbeitern und Managern. Inzwischen haben bereits etwa 85.000 Arbeiter und ihre Manager aus 40 Fabriken durch positive Veränderungen in ihrem täglichen Arbeitsumfeld von diesem Projekt profitiert. 

Unser(e) Ziel & Kennzahl (2019)

Unser Ziel: Ab dem Jahr 2025 werden wir ausschließlich nachhaltige Baumwolle für die Herstellung unserer unter ALDI Eigenmarken angebotenen Bekleidungs- und Heimtextilien verwenden. 

25%

Anteil nachhaltiger Baumwolltonnage

Unsere Projekte

Vier Frauen um einen Haufen Baumwolle
© Fairtrade / Didier Gentilhomme
Projekt in Tadschikistan und Kirgisistan
Projekt für Baumwollsaatgut in Kooperation mit Fairtrade

Seit 2018 unterstützt ALDI SÜD Deutschland das Fairtrade-Projekt in Tadschikistan und Kirgisistan. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, Kleinbauern zu stärken und die Qualität von und Versorgung mit Baumwolle aus Zentralasien zu stärken.

Zur Erreichung dieses Ziels werden folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Schulungsmaßnahmen für Kleinbauern zu den Themen Saatguterzeugung und -vermehrung;
  • Maßnahmen zur Eindämmung von Verunreinigungen durch genmanipuliertes Saatgut;
  • Vergrößerung der Anbaufläche für ökologisches Baumwollsaatgut und Erhöhung der Erntemenge;
  • Wissensmanagement und -transfer
© Fairtrade / Didier Gentilhomme

 

Mehr über 'Fairtrade Deutschland'
Asiatische Fabrikarbeiter in einer Textilfabrik
CR Lieferantenbewertung
Nachhaltige Textilien

Seit dem Jahr 2018 bewerten wir jährlich alle unsere internationalen Geschäftspartner im Bereich Bekleidungstextilien dahingehend, inwiefern sie die geltenden CR-Anforderungen einhalten.

Die zu diesem Zweck eingeführte Corporate Responsibility Supplier Evaluation (CRSE) ist eine vergleichbare und transparente Bewertung der Geschäftspartner, die auf der Grundlage quantitativer und qualitativer Indikatoren erfolgt. Die Indikatoren, die sich im Wesentlichen auf die von den Geschäftspartnern eingesetzten Compliance-Managementsysteme zur Einhaltung der Sozial- und Umweltstandards und auf die CR-Performance der von ihnen verwendeten Produktionsstätten beziehen, werden auf der Grundlage unserer CR-Anforderungen definiert. Letztere sind Bestandteil jedes mit uns geschlossenen Vertrages. 

Den Ergebnissen dieser Bewertung kommt im Zuge unserer Einkaufsentscheidungen eine stetig wachsende Bedeutung zu. Die CRSE führen letztlich zu einer Stärkung langfristiger Geschäftsbeziehungen zu denjenigen Geschäftspartnern, die eine hervorragende CR-Performance aufweisen, und bietet Anreize für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

Mehr über 'Textilien'
Logo of Partnership for Sustainable Textiles
Internationales Projekt
Initiative für existenzsichernde Löhne des "Bündnisses für nachhaltige Textilien"

Als Mitglied des deutschen Bündnisses für nachhaltige Textilien setzen wir uns seit dem Jahr 2019 mit dem Thema „Existenzsichernde Löhne“ in der vom Bündnis ins Leben gerufenen, gleichnamigen Initiative auseinander.  Im Rahmen dieser Initiative engagieren wir uns für die Verbesserung unserer Einkaufspraktiken, da diese einen immensen Einfluss auf die Arbeitsbedingungen und Lohnzahlungen in den für ALDI eingesetzten Produktionsstätten haben können.

Der erste Schritt bestand hierbei in der Bewertung unserer eigenen Einkaufspraktiken in Zusammenarbeit mit unseren internationalen Einkaufs-, Design- und Qualitätssicherungsabteilungen. Auf der Grundlage dieser Lückenanalyse haben wir unter Einbeziehung unserer Einkaufsabteilung einen umfassenden Fahrplan einschließlich konkreter Maßnahmen zur Umsetzung verantwortungsvoller Einkaufspraktiken entwickelt. Gemeinsam mit anderen Marken haben wir darüber hinaus eine Gruppe für kooperativen Erkenntnisgewinn (“Peer-Learning-Gruppe“) gegründet, um Lösungen für die ermittelten Herausforderungen zu finden und uns über bewährte Praktiken auszutauschen.

Mehr über 'Bündnisses für nachhaltige Textilien'
Frauen mit leeren Pestizidbehältern
Projekt in Mosambik
Cotton made in Africa Recycling-Projekt

Im Jahr 2019 entwickelten Cotton made in Africa (CmiA) und das vor Ort ansässige Baumwollunternehmen SAN-JFS ein Recyclingprojekt in Mosambik. Dieses Projekt unterstützt Frauen aus lokalen Kleinbauerngemeinschaften, die ökologische Sammelstellen betreiben. Während des ersten Projektjahres wurden über 72.000 leere Pestizidbehälter gesammelt und recycelt, wovon bis zu 20.000 Kleinbauern profitierten. Dank ALDI als alleinigem Sponsor kann das Projekt nun im Rahmen einer zweiten Phase fortgesetzt werden und noch mehr Kleinbauern zugutekommen.

© Cotton made in Africa

 

Mehr über 'Cotton made in Africa'

Sustainable Development Goals

1 Keine Armut 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion 15 Leben an Land 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

UNGC

Menschenrechte

Prinzip 1

Schutz der Menschenrechte unterstützen und achten

Prinzip 2

Nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig

Arbeitsnormen

Prinzip 3

Vereinigungsfreiheit und Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen

Prinzip 4

Beseitigung von Zwangsarbeit

Prinzip 5

Abschaffung von Kinderarbeit

Prinzip 6

Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit

Umwelt

Prinzip 7

Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen

Prinzip 8

Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt fördern

GRI Referenzen

GRI 103: Managementansatz 2016

Global Reporting Initiative 103-1 Global Reporting Initiative 103-2 Global Reporting Initiative 103-3