Roadmap Vision 2030

Unser Ansatz

Vision 2030 Schwerpunkte inklusive SelbstverpflichtungenWir haben uns spezifische und langfristige Verpflichtungen auferlegt, die uns als Leitlinien für die Umsetzung unserer internationalen CR-Strategie im Tagesgeschäft dienen und zu unserer übergreifenden Vision beitragen, Nachhaltigkeit bis zum Jahr 2030 für alle leistbar zu machen.

 

Entwicklung

Im Zuge der Entwicklung unserer internationalen CR-Strategie und unserer Vision 2030 haben wir sorgfältig verschiedene Quellen und Sichtweisen berücksichtigt. Wir haben unsere globalen Schwerpunktbereiche und strategischen Ziele auf Grundlage detaillierter menschenrechts- und umweltbezogener Risikoanalysen entlang unseren Lieferketten für Food- und Non-Food-Artikel identifiziert. Eine internationale Stakeholder-Befragung mit rund 6.000 Teilnehmern half uns, die wichtigsten Prioritäten unser Kundeninnen und Kunden, Lieferantinnen und Lieferanten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf allen Märkten, auf denen wir tätig sind, zu ermitteln. Neben externen Stakeholdern, wie beispielsweise Nichtregierungsorganisationen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, waren alle unsere nationalen Corporate-Responsibility-Abteilungen in die Entwicklung unserer internationalen CR-Strategie eingebunden, um die Sichtweisen unserer einzelnen Landesgesellschaften zu integrieren und zu reflektieren.

Überprüfung

Indem wir unseren strategischen Ansatz alle drei Jahre überprüfen, können wir sicherstellen, dass sich unsere primären strategischen Ziele weiterhin auf jene Bereiche konzentrieren, die für unsere Geschäftstätigkeit am wichtigsten sind und in denen wir den größten Einfluss auf die Gesellschaft und die Umwelt ausüben können. Im Zuge der Überprüfung unserer internationalen CR-Strategie werden wir alle relevanten internen und externen Entwicklungen berücksichtigen. Mittels einer Reihe von Risiko- und Wirkungsanalysen, die sowohl soziale als auch ökologische Themen abdecken, werden wir wesentliche Themen entlang unserer Lieferketten ermitteln und angehen. Die Ergebnisse unserer regelmäßigen Strategieüberprüfung werden wir transparent kommunizieren.

Wir sind davon überzeugt, dass Zusammenarbeit der Schlüssel zu einer nachhaltigen Entwicklung ist und dass die größten Veränderungen nur gemeinsam durch die Einbindung aller betroffenen Parteien erreicht werden können. Die Zusammenarbeit mit externen Partnern und unser Engagement in Multi-Stakeholder-Initiativen erweitern unseren Horizont und unterstützen uns dabei, unterschiedliche Perspektiven in unsere internationale CR-Strategie einzubeziehen. Wir suchen den Kontakt zu unseren Stakeholdern, um gemeinsame Ziele zu erreichen und versuchen, ein größeres Bewusstsein für aktuelle und zukünftige Herausforderungen entlang unserer Lieferketten sowie im gesamten Unternehmen zu schaffen.

Berichterstattung

Durch eine regelmäßige Bewertung unserer strategischen Aktivitäten gelingt es uns, ein Bild von der Effektivität unserer Maßnahmen zu erhalten. Hierbei liegt unser Augenmerk auf jenen Bereichen, in denen wir bereits viel erreicht haben, sowie auch auf allen Bereichen, in denen wir unsere Anstrengungen noch verstärken müssen. Über Veränderungen unserer internen und externen Prozesse sowie deren Ursachen werden wir regelmäßig berichten. Damit schaffen wir eine nachhaltig positive Wirkung - das Hauptziel unserer internationalen CR-Strategie. 

Im März 2021 haben wir unsere neue internationale CR-Strategie veröffentlicht. Ab dem Jahr 2022 werden wir regelmäßig über die Fortschritte bei ihrer Umsetzung berichten. Die Berichterstattung wird sich auf die unten aufgeführten Selbstverpflichtungen und Maßnahmen stützen und unseren Stakeholdern die Möglichkeit geben, unsere Fortschritte in Bezug auf unsere langfristigen Maßnahmen jährlich nachzuverfolgen.

Lieferketten mit hoher Priorität

Nachhaltigere landwirtschaftliche Praktiken und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen tragen zum Schutz der Menschenrechte und Umwelt bei und sichern die langfristige Verfügbarkeit von Ressourcen auch in Zukunft. Als weltweit agierender Einzelhändler wollen wir unsere globale Kaufkraft und unseren Markteinfluss nutzen, um nachhaltige Veränderungen für eine bessere Zukunft zu bewirken. Wir werden unsere Aktivitäten auf  Rohstoffe und Warengruppen mit hoher Priorität konzentrieren.

Menschenrechte

Transparenz in der Lieferkette

Transparenz entlang unserer Lieferketten schafft die Voraussetzungen für die Umsetzung all unserer Maßnahmen zur Erreichung von mehr Nachhaltigkeit. Da jede Lieferkette anders ist, steht ALDI vor der Herausforderung, zu verstehen, woher jeder einzelne unserer Artikel stammt. Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir ohne dieses Wissen weder die Einhaltung unserer Anforderungen sicherstellen noch Risiken richtig einschätzen oder Projekte erfolgreich umsetzen bzw. deren Umsetzung überwachen können.  Wir streben die völlige Transparenz unserer Lieferketten mit hoher Priorität an, um den Ursprung unserer Artikel nachvollziehen zu können.

Maßnahmen   Ziel
Verbesserung der Rückverfolgbarkeit 2025
Verbesserung der Transparenz
  • In Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern setzen wir uns für die Verbesserung der Transparenz entlang unserer Lieferketten ein, um einen umfassenderen Einblick über den Ursprung jedes einzelnen Artikels unseres Sortiments und aller dafür eingesetzten Rohstoffe zu erhalten.
  • Um auch unseren Stakeholdern gegenüber transparenter zu sein, veröffentlichen wir ausgewählte Informationen zu sechs unserer Lieferketten mit hoher Priorität.

​​​​​Bisherige Fortschritte:

  • Schon jetzt legen wir die Anschriften und Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Hauptproduktionsstätten offen, in denen unsere Bekleidungstextilien und Schuhe hergestellt werden.
  • Im Jahr 2021 haben wir die Namen und Anschriften unserer direkten Geschäftspartnerinnen und -partner (Tier-1-Lieferanten) für Bananas und Ananas, Kaffee sowie Fisch und Meeresfrüchte veröffentlicht. 
2026
Bewertung menschenrechtsbezogener Auswirkungen (BMA)
  • Mithilfe der Bewertung menschenrechtsbezogener Auswirkungen (BMA) werden wir zentrale potenzielle Auswirkungen unseres Handelns auf die Menschenrechte sowie die zugrundeliegenden Ursachen ermitteln.
  • Bis zum Ende des Jahres 2021 planen wir BMA für drei Rohstoffe mit hoher Priorität – Paranüsse, Kaffee und Avocados. Im Rahmen dieser Bewertungen möchten wir die potenziellen und tatsächlichen negativen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf Arbeiterinnen und Arbeiter sowie andere betroffene Rechteinhaber, wie Gemeinschaften in Anbaugebieten, kleinbäuerliche Anbaubetriebe sowie Frauen ermitteln, ergründen und bewerten.
  • Die Ergebnisse der BMA werden es uns ermöglichen, weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die negativen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit zu mindern und stattdessen positive Veränderungen im Bereich Menschenrechte zu bewirken.
2025

Engagement im Rahmen von Partnerschaften

Wir gehen Partnerschaften und Kooperationen ein, um die Lebensgrundlagen und Arbeitsbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter entlang unserer Lieferketten mit hoher Priorität zu verbessern.

Maßnahme   Ziel
Engagement im Rahmen von Partnerschaften
  • Wir werden bestehende Partnerschaften stärken und neue Partnerschaften entlang unserer Lieferketten mit hoher Priorität eingehen. Unser wirkungsorientierter Ansatz wird sich mit wesentlichen Menschenrechts- und Umweltfragen befassen.
2025

 

Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für Menschenrechte

Wir werden das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung der Menschenrechte stärken, indem wir Herausforderungen transparent kommunizieren und unsere Stimme nutzen, um Veränderungen voranzutreiben.

Maßnahmen   Ziel
Einsatz für die Einhaltung der Menschenrechte
  • Als global agierendes Einzelhandelsunternehmen werden wir unsere Stimme und unseren Einfluss nutzen, um das öffentliche Bewusstsein für Menschenrechtsthemen zu stärken.
  • Wir werden unsere Erfolge, aber auch die Herausforderungen kommunizieren, denen wir uns stellen müssen, um unserer Verpflichtung zur Achtung der Menschenrechte und zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen entlang unserer Lieferketten gerecht zu werden.
  • Wir werden einen offenen Dialog über eine verbindliche Gesetzgebung zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht fordern und verpflichten uns, die Entwicklung einer zukünftigen Gesetzgebung zu unterstützen. Weitere Informationen: Internationales Standpunktpapier zur gesetzlichen Regulierung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen
2025

 

Schutz der Menschenrechte von Arbeiterinnen und Arbeitern

Wir setzen uns für die Achtung der Menschenrechte von Arbeiterinnen und Arbeiter entlang unserer Lieferketten mit hoher Relevanz ein und arbeiten aktiv an einer Verbesserung der Menschenrechte, sobald Probleme festgestellt werden.

Maßnahmen   Ziel
Implementierung von Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau
  • Wir werden Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau entlang unserer Lieferketten mit hoher Priorität umsetzen. Diese zielen auf menschenrechts- bzw. umweltbezogene Risiken ab, für die eine systematische, branchenweite Lösung fehlt.
  • Weitere Informationen: Aktuelle Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau
2025
Ausrichtung unserer CR-Anforderungen und -Prozesse an den UNGP 2025
Bereitstellung von Beschwerdemechanismen für Arbeiterinnen und Arbeiter 2025
Bereitstellung von Abhilfemöglichkeiten für Arbeiterinnen und Arbeiter 2030

 

Verankerung unternehmerischer Verantwortung in unseren Einkaufspraktiken

Wir nutzen unsere Kaufkraft, um Menschenrechte zu stärken und gestalten unsere Einkaufspraktiken nachhaltiger.

Maßnahmen   Ziel
Einführung verantwortungsvoller Einkaufspraktiken
  • Wir werden unsere aktuellen Einkaufspraktiken analysieren und ein Pilotprojekt für nachhaltigere Einkaufspraktiken entwickeln.
  • Auf der Grundlage des Pilotprojekts werden wir verantwortungsvolle Einkaufspraktiken für ausgewählte Lieferketten mit hoher Priorität einführen
2030
Einbeziehung all unserer Lieferketten mit hoher Priorität in unsere CRSE
  • Die Ergebnisse unserer Corporate Responsibility Supplier Evaluation (CRSE) werden unsere Einkaufsentscheidungen beeinflussen und darüber hinaus unseren Geschäftspartnern Orientierung für eine bessere Umsetzung der geltenden Sozial- und Umweltanforderungen entlang der Lieferketten geben. Unsere CRSE werden letztlich zu einer Stärkung langfristiger Geschäftsbeziehungen zu denjenigen Geschäftspartnern führen, die gute Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit vorweisen können.
  • Unser Ziel ist es, dass all unsere Geschäftspartner entlang unserer Lieferketten mit hoher Priorität in unsere Corporate Responsibility Supplier Evaluation integriert sind und sich einer regelmäßigen Überprüfung der Einhaltung unserer CR-Anforderungen unterziehen. Dies wird letztendlich das Wissen unserer Geschäftspartner in Bezug auf unternehmerische Verantwortung sowie ihre Fähigkeit, ihre eigenen Leistungen in diesem Bereich zu überwachen, verbessern und über die normalen Compliance-Prozesse hinausgehen.
  • Wir werden unsere Geschäftspartner weiterhin dabei unterstützen und befähigen, ihre Leistung im Bereich unternehmerische Verantwortung entlang unserer Lieferketten zu verbessern.
2027
Beschaffung von 80 % unseres Einkaufsvolumens von verantwortungsvollen Lieferanten
  • Wir werden langfristige Beziehungen zu strategischen Geschäftspartnern aufbauen, die gute Leistungen im Bereich unternehmerische Verantwortung vorweisen können.
  • Wir werden die Leistungen unserer Lieferanten im Bereich unternehmerische Verantwortung bei unseren Einkaufsentscheidungen berücksichtigen. Unser Ziel ist es, entlang unseren Lieferketten mit hoher Priorität mehr als 80 % unserer Ware von jenen Geschäftspartnern zu beziehen, die in unserer Corporate Responsibility Supplier Evaluation (CRSE) die besten Ergebnisse erreicht haben.
2030

 

Ressourceneffizienz

Reduktion von Verpackungsmüll

Wir reduzieren das Verpackungsgewicht unserer Eigenmarkenartikel und erhöhen den Anteil wiederverwendbarer, recyclingfähiger oder kompostierbarer Verpackungen.

Maßnahmen   Ziel
Verringerung des Verpackungsgewichts unserer Eigenmarkenartikel
  • Um unsere Verpackungen nachhaltig zu gestalten, werden wir vorrangig alle unnötigen Verpackungen entfernen und das verbleibende Verpackungsgewicht verringern.
  • Wir werden eng mit unseren Geschäftspartnern zusammenarbeiten, um das Gewicht unserer Eigenmarkenverpackungen um 15 % zu reduzieren (Basisjahr: 2020).
2025
Nutzung von wiederverwendbaren, recycelbaren oder kompostierbaren Verpackungen für unsere Eigenmarkenartikel
  • Unser Bestreben ist es, die Verpackungen all unserer Artikel möglichst nachhaltig zu gestalten.
  • Wir werden sicherstellen, dass sämtliches Material, das für unsere Eigenmarkenverpackungen verwendet wird, zumindest recycelbar ist, wiederverwendet oder kompostiert werden kann.
2025

 

Reduktion von Lebensmittel- und betrieblichen Abfällen

Wir reduzieren Lebensmittelabfälle in allen Unternehmensbereichen und recyclen oder verwerten andere betriebliche Abfälle nach Möglichkeit wieder.

Maßnahme   Ziel
Reduktion von Lebensmittel- und betrieblichen Abfällen
  • In allen unseren Filialen, Logistikzentren und Bürostandorten werden wir vermeiden, dass Lebensmittelabfälle auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen landen, und den Anteil anderer Betriebsabfälle, die wiederverwendet oder recycelt werden, maximieren.
  • 90 % unserer Lebensmittel- und betrieblichen Abfälle sollen anderweitigen Verwendungszwecken als Mülldeponie oder Verbrennung zugeführt werden.
2030

 

Nachhaltige Beschaffung

Der Schutz der Menschenrechte und unserer Ökosysteme liegt uns am Herzen. Daher konzentrieren wir uns auf nachhaltige Beschaffungspraktiken und entwaldungsfreie Lieferketten sowie einen verantwortlichen Umgang mit Wasser entlang unserer Lieferketten mit hoher Priorität.

Maßnahmen   Ziel
Erhöhung der Anzahl an nachhaltigen Produkten in unserem Sortiment für unsere Kundinnen und Kunden
  • Wir sind bestrebt, nachhaltige und verantwortungsvoll beschaffte Produkte für all unsere Kundinnen und Kunden zugänglich zu machen. Um dies zu erreichen, setzen wir Systeme ein, die sich als zuverlässig und geeignet für eine marktweite Umsetzung erwiesen haben.
  • So basiert beispielsweise der Einkauf unserer Artikel auf unabhängigen Zertifizierungssystemen. Durch die Nutzung dieser Zertifizierungen können wir sicherstellen, dass unsere Artikel umweltfreundlich und sozialverträglich beschafft werden.
  • Unser Ziel ist es nachhaltige Artikel zur Norm zu machen und den Anteil an nachhaltigen Artikel für unsere Kundinnen und Kunden um weitere 10 % zu erhöhen (im Vergleich zum Basisjahr 2019). 

Bisherige Fortschritte:

  • Wir haben Zertifikate immer als ein Zeichen für Qualität und verantwortliche Geschäftspraktiken betrachtet. Wir arbeiten daran, die Anzahl an nachhaltigen Artikel in unserem Sortiment zu erhöhen und bieten unseren Kundinnen und Kunden unter anderem bereits Fairtrade-Bananen, Rainforest-Alliance- und Fairtrade-Schokolade, MSC- und ASC-zertifizierte Fisch- und Meeresfrüchteartikel bzw. ein Sortiment an Bio-Artikeln an (weitere Informationen findest du unter: CR-Kennzahlen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD oder besuche unsere Webseiten der Landesgesellschaften). 
2025
Sicherstellung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Wasser
  • Wir legen großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser entlang unserer Lieferketten. Frisches Obst und Gemüse ist eng mit Wasserrisiken verbunden und wir haben wasserkritische Herkunftsregionen ermittelt. Wir werden gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern an der Umsetzung von Standards arbeiten, die auch Kriterien für eine verantwortungsvolle Wasserwirtschaft beinhalten.
  • Auf diese Weise wird sichergestellt, dass unsere Geschäftspartner die notwendige Unterstützung erhalten, um die erforderlichen Schritte für effiziente Wasserwirtschaft in der Praxis umzusetzen.
2030
Verbannung von Überfischung, Beifang und Ökosystemschäden aus unseren Lieferketten für Fisch und Meeresfrüchte
  • Unser Ziel ist es, unsere Meeresfrüchteartikel ausschließlich von verantwortungsvoll geführten Fischereien und Fischfarmen zu beziehen. Dazu gehört die Beschaffung der Artikel von zertifizierten oder risikoarmen Fischereien und Fischfarmen sowie die Unterstützung von Verbesserungsprojekten.
  • Um dies zu erreichen, werden wir eng mit Partnern wie der Sustainable Fisheries Partnership, der Seafood Taskforce und der Global Tuna Alliance zusammenarbeiten, um die Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit auf Regierungs-, Fischerei- und individueller Lieferkettenebene anzugehen.
  • Als Partner des Global Dialogue on Seafood Traceability werden wir von unseren Geschäftspartnern auch Informationen über die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Meeresfrüchteprodukte verlangen, beispielsweise über das Fanggebiet und die Fischereimethoden, sowie weitere Informationen zur Unterstützung einer verantwortungsvollen Beschaffung und kontinuierlichen Verbesserung.
2030
Verbannung von Entwaldung aus unseren Lieferketten mit hoher Priorität
  • Wir haben das Entwaldungsrisiko entlang unserer globalen Lieferketten untersucht, um zu herauszufinden, wo wir den größten Einfluss ausüben können. Zudem streben wir an, Entwaldung bis 2030 vollständig aus unseren Lieferketten mit hoher Priorität zu verbannen.
  • Anfang 2022 werden wir ein Internationales Standpunktpapier veröffentlichen, das die Ergebnisse unserer Risikobewertung in Bezug auf Entwaldung enthält und darlegt, wie wir unser Ziel erreichen wollen.
  • Weitere Informationen: Haupthandlungsfelder im Kampf gegen Entwaldung entlang unserer Lieferketten mit hoher Priorität
2030

 

Verantwortungsvolle Produktentwicklung und -herstellung

Gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern stellen wir sicher, dass unsere Produkte umweltverträglich entwickelt und hergestellt werden.

Maßnahmen   Ziel
Überprüfung der Leistungen im Bereich Chemikalienmanagement aller strategischen Produktionsstätten für die Herstellung von Bekleidung, Heimtextilien und Schuhen
  • Wir verfolgen das Ziel, den Einsatz gefährlicher Chemikalien in der Produktion zu vermeiden und durch sicherere Alternativen zu ersetzen.
  • Wir werden weiterhin Kriterien für das Chemikalien- und Umweltmanagement bei unseren Bekleidungs-, Heimtextil- und Schuhlieferanten verankern. Die Leistung unserer Geschäftspartner im Bereich Chemikalienmanagement werden ebenfalls Teil unserer Corporate Responsibility Supplier Evaluation (CRSE) sein.
  • Parallel dazu werden wir unseren Fokus auf den Kompetenzaufbau bei strategischen Produktionsstätten durch gezielte Maßnahmen wie Schulungen weiter verstärken.
2025
Aufnahme kreislauffähiger Produkte in unser Sortiment
  • Wir werden Möglichkeiten für die Aufnahme von kreislauffähigen Produkten in unser Sortiment untersuchen. Dies erreichen wir durch die Zusammenarbeit mit externen Partnern, um die Produktinnovation zu steuern.
2030

 

Null Emissionen

Reduktion unserer betriebsbedingten Treibhausgasemissionen

Wir werden unsere betriebsbedingten Treibhausgasemissionen verringern, um unser Ziel von „Null Emissionen“ zu erreichen.

Maßnahme   Ziel
Reduktion unserer betriebsbedingten Treibhausgasemissionen
  • Als einer der ersten international tätigen Lebensmitteleinzelhändler mit einem  unternehmensweit bestätigten „Science Based Target” (SBT) für den Klimaschutz wollen wir unsere betriebsbedingten Treibhausgasemissionen bis 2025 um 26 % senken (im Vergleich zum Basisjahr 2016).
  • Wir werden unsere Fortschritte überwachen, indem wir jährlich den CO2-Fußabdruck für all unsere Geschäftsprozesse und Standorte in Übereinstimmung mit dem Greenhouse Gas Protocol berechnen.
2025

 

Reduktion von Treibhausgasemissionen entlang unserer Lieferkette

Im Rahmen unserer umfassenderen Verpflichtung, die schädigenden Auswirkungen unserer Produkte zu minimieren, werden wir auch unsere Geschäftspartner dabei unterstützen, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren und Klimaschutzprojekte entlang unserer Lieferketten fördern.

Maßnahmen   Ziel
Ermutigung unserer Lieferanten, sich „Science Based Targets“ zu setzen
  • Wir sind stolz darauf, mit Lieferanten zusammenzuarbeiten, die unsere Werte teilen. Deshalb werden wir unsere strategischen Lieferanten, die für 75 % unserer produktbezogenen Emissionen verantwortlich sind, ermutigen, sich bis 2024 „Science Based Targets” zu setzen.
2024
Umsetzung von Projekten zur Reduktion von Treibhausgasemissionen in ausgewählten Lieferketten
  • Wir werden mit Partnern entlang unserer Lieferketten zusammenarbeiten, um Innovationen auf Produktebene zu fördern und Projekte zur weiteren Reduzierung der Treibhausgasemissionen entlang unserer Lieferketten umzusetzen.
2025