Female workers in a textile factory
Februar 2021

Für faire und sichere Arbeitsplätze: ALDI veröffentlicht „Internationale Richtlinie zum Umgang mit Zwangsarbeit“

Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD und die Unternehmensgruppe ALDI Nord haben gemeinsam die „Internationale Richtlinie zum Umgang mit Zwangsarbeit“ veröffentlicht, um ihre Null-Toleranz-Politik gegenüber jeglicher Form von Sklaverei und Zwangsarbeit auszuweiten.

Weltweit sind rund 24,9 Millionen Menschen Opfer von Zwangsarbeit, was dieses Thema zu einem zentralen Punkt für international tätige Unternehmen macht. Als solche sind sich die Unternehmensgruppen ALDI SÜD und ALDI Nord ihrer Verantwortung für die Achtung der Menschenrechte entlang ihrer globalen Lieferketten bewusst und haben Anforderungen und Richtlinien festgelegt, um Zwangsarbeit und moderne Sklaverei dort zu bekämpfen. Um ihr Engagement für die Beendigung von Zwangsarbeit weiter zu konkretisieren, haben die Unternehmensgruppen ALDI SÜD und ALDI Nord nun gemeinsam ihre „Internationale Richtlinie zum Umgang mit Zwangsarbeit“ veröffentlicht.

Titelbild Internationale Richtlinie zum Umgang mit ZwangsarbeitDie „Internationale Richtlinie zum Umgang mit Zwangsarbeit“ erweitert das bisherige Engagement beider Unternehmensgruppen für die Achtung der Menschenrechte. Sie unterstreicht den Grundsatz von ALDI, keinerlei Art von Knechtschaft oder Sklaverei, Zwangs- oder Pflichtarbeit, Leibeigenschaft, Menschenhandel oder unfreiwilliger Arbeit entlang der Lieferketten der beiden Unternehmensgruppen zu dulden. Dies betrifft alle relevanten Interessensgruppen einschließlich sämtlicher Lieferanten, Produktionsstätten, Dienstleister und Auftragnehmer. Zu den dargelegten Prinzipien gehören die freie Wahl der Beschäftigung, das Recht auf sichere Arbeits- und Lebensbedingungen für alle Arbeiterinnen und Arbeiter (einschließlich Wanderarbeiterinnen und -arbeitern), das Verbot von Schuldknechtschaft und Einstellungsgebühren, der Ausschluss von staatlich angeordneter Zwangsarbeit und eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Arbeit durch Zwang, Betrug, Vorenthalten von Ausweispapieren oder durch andere Formen der Ausbeutung. Die Richtlinie beschreibt darüber hinaus bereits laufenden Bemühungen und Verpflichtungen von ALDI zur Bekämpfung von Zwangsarbeit entlang der Lieferketten. Zudem verpflichten sich die Unternehmensgruppen zur kontinuierlichen Verbesserung interner Prozesse und definieren Verantwortlichkeiten für die Umsetzung.

„Unsere ‚Internationale Richtlinie zum Umgang mit Zwangsarbeit‘ unterstreicht, dass wir jedem Vorfall und jeder Anschuldigung von Zwangsarbeit nachgehen. Darüber hinaus verpflichten wir uns, jegliche Vorfälle von Zwangsarbeit noch stärker in den Fokus zu rücken und Zwangsarbeit entlang all unserer Lieferketten proaktiv zu verhindern. Wir sind bestrebt, die Rechte aller Arbeiterinnen und Arbeiter zu schützen und wir dulden keine Form von Zwangsarbeit. Wir wollen ein faires und sicheres Arbeitsumfeld für alle gewährleisten.“

Erik Hollmann, Director Corporate Responsibility/Quality Assurance International der Unternehmensgruppe ALDI Nord

Die „Internationale Richtlinie zum Umgang mit Zwangsarbeit“ wurde in Zusammenarbeit mit dem „Mekong Club“ und „Stronger Together“ entwickelt, zwei Multi-Stakeholder-Initiativen, die sich dem Kampf gegen moderne Sklaverei entlang industrieller Lieferketten verschrieben haben. Die Richtlinie steht im Einklang mit international anerkannten Standards, einschließlich der ILO-Übereinkommen zu Zwangsarbeit und den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte.

„Wir bei ALDI sind uns unserer Verantwortung bewusst, die Menschenrechte aller Arbeiterinnen und Arbeiter in unseren Geschäftsabläufen und entlang unserer Lieferketten zu respektieren. Mit dieser gemeinsamen Richtlinie bekräftigen wir unsere Null-Toleranz-Politik gegenüber Zwangsarbeit und moderner Sklaverei und legen ein detailliertes Bekenntnis zu fairen und gerechten Lieferketten ab.“

Anke Ehlers, Geschäftsführerin der Abteilung Corporate Responsibility International der Unternehmensgruppe ALDI SÜD


 

Sustainable Development Goals

8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 10 Weniger Ungleichheiten 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele