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Frau arbeitet in einer Fabrik
September 2020

ALDI veröffentlicht Standpunktpapier zur gesetzlichen Regulierung einer verbindlichen menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht

Mit der Veröffentlichung ihres „Internationalen Standpunktpapiers zur gesetzlichen Regulierung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen“ möchten die Unternehmensgruppen ALDI SÜD und ALDI Nord zur Achtung der Menschenrechte entlang der Lieferketten beitragen. ALDI fordert einen offenen Dialog über verbindliche Vorschriften zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht und bietet Unterstützung bei der Entwicklung künftiger Gesetze an.

Als international agierendes Unternehmen mit globalen Lieferketten ist sich ALDI seiner Verantwortung hinsichtlich der Achtung von Menschenrechten bewusst: Diese Rechte sind nicht verhandelbar und gelten für jeden Menschen gleichermaßen. Menschenrechtsverletzungen sind ein weltweites Problem, das jede Volkswirtschaft, jeden Industriezweig und jede Branche betrifft. Die Herausforderungen im Bereich der Menschenrechte sind komplex. Gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern und anderen Interessengruppen arbeitet ALDI bereits seit einigen Jahren daran, seinen Einfluss zu steigern und die Maßnahmen zur Einhaltung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht aufeinander abzustimmen.

Im Jahr 2018 veröffentlichten die Unternehmensgruppen ALDI SÜD und ALDI Nord eine Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte, mit der sie sich öffentlich zur Achtung der Menschenrechte entlang ihrer Lieferketten bekannten. Es ist nun an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen und eine verbindliche Gesetzesregelung anzustreben. Im kürzlich veröffentlichten Standpunktpapier fordert ALDI einen offenen und inklusiven Dialog über die Gestaltung einer wirkungsorientierten, verbindlichen Gesetzgebung zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht.

„Wir stellen unser Wissen, unsere Erfahrung und vor allem unser Engagement als globale Unternehmensgruppen gern zur Verfügung, um die Entwicklung einer verbindlichen Gesetzgebung zur Schaffung einer effektiven Sorgfaltspflicht zu fördern. Wir sind davon überzeugt, dass eine solche Gesetzgebung zur Achtung der Menschenrechte beitragen kann. Allerdings ist dies nur möglich, wenn wir uns auf eine Kooperation einlassen, den Umfang der Sorgfaltspflicht an den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen (UNGP) ausrichten, die Praxistauglichkeit sicherstellen und einen international einheitlichen Ansatz anstreben. “

- Erik Hollmann, Director Corporate Responsibility/ Quality Assurance International bei ALDI Nord

Großes Potenzial für positive Veränderungen

Die Einführung einer gesetzlich verankerten, wirkungsorientierten unternehmerischen Sorgfaltspflicht ist eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung der Menschenrechte entlang komplexer internationaler Lieferketten. ALDI sieht großes Potenzial in einer entsprechenden Gesetzgebung, da Unternehmen so dazu ermutigt werden, sich der Nachhaltigkeitsbewegung anzuschließen und kooperative Ansätze zu verfolgen.

„Jedes Unternehmen hat die Pflicht, Verantwortung für die Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit auf die Menschenrechte zu übernehmen. ALDIs Einsatz für eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht stützt sich auf die Überzeugung, dass eine gesetzliche Grundlage entscheidend ist, um einheitliche Bedingungen für alle Unternehmen zu schaffen. Wir freuen uns auf Zeiten, in denen alle Unternehmen die Menschenrechte von Arbeiterinnen und Arbeitern entlang ihrer Lieferketten achten.“

- Anke Ehlers, Geschäftsführerin der Abteilung Corporate Responsibility International (CRI) der Unternehmensgruppe ALDI SÜD

Hier finden Sie das Standpunktpapier: „Internationales Standpunktpapier zur gesetzlichen Regulierung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen“


 

Sustainable Development Goals

1 Keine Armut 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 10 Weniger Ungleichheiten 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele