Menschen arbeitend auf einer Teeplantage
Quang Nguyen | pixabay
Januar 2020

ALDI SÜD Gruppe unterzeichnet Verpflichtung zu existenzsichernder Löhne

Durch eine verantwortungsvolle Beschaffung von Waren und Materialien kann der Einzelhandel entscheidend zur Einführung existenzsichernder Löhne beitragen. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, nun noch einen Schritt weiter zu gehen. Als Mitglied der „Arbeitsgruppe zu existenzsichernden Einkommen und Löhnen“ möchten wir die Etablierung eines Standards für Einkommen und Löhnen unterstützen und fördern, mit dem der Lebensunterhalt der Beschäftigten in den globalen landwirtschaftlichen Lieferketten gesichert ist.

Als internationales Unternehmen mit globalen Lieferketten sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber den Kunden, den Lieferanten und der Umwelt bewusst. Wir bieten unseren Kunden den bestmöglichen Preis und stellen zugleich eine nachhaltige Produktion unserer Artikel sicher. Dies schließt auch ein existenzsicherndes Einkommen bzw. Arbeitsentgelt für Landwirte und Arbeiter mit ein.

Existenzsichernde Einkommen bzw. Arbeitslöhne stellen einen wichtigen Bestandteil einer nachhaltigen Lieferkette dar. Sie tragen zur Wahrung der Menschenrechte sowie zur Bewältigung von Armut und Kinderarbeit bei. Von der Zusammenarbeit und Abstimmung mit anderen erhoffen wir uns, unseren Einfluss und somit die Wirkung unserer Maßnahmen zu steigern sowie Landwirten und Arbeitern in globalen Lieferketten einen angemessenen Lebensstandard zu ermöglichen.

„Wir wollen Menschenrechte sichern und Armut reduzieren. Angefangen bei der Rohstoffproduktion gilt dies entlang der gesamten globalen Lieferketten für die Food-Produkte unserer Eigenmarken“, erklärt Anke Ehlers (Geschäftsführerin Corporate Responsibility International von der ALDI SÜD Gruppe).

Die freiwillige Selbstverpflichtung, die wir gemeinsam mit weiteren Vertretern des Einzelhandels erarbeitet haben, spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir arbeiten auf eine schrittweise Einführung existenzsichernder Löhne in ausgewählten Lieferketten hin. Zu den vereinbarten Handlungsbereichen gehört auch, zu ermitteln, welche Bereiche in Hinblick auf existenzsichernden Löhnen noch Lücken aufweisen, sowie gemeinsam mit Einkäufern und Lieferanten nachhaltige Beschaffungsansätze zu etablieren.

Lesen Sie hier die Verpflichtung zu existenzsichernder Löhne


 

Sustainable Development Goals

1 Keine Armut 2 Kein Hunger 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 10 Weniger Ungleichheiten 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele