Verbot von allen Formen der Zwangsarbeit und Schuldknechtschaft; Verbot von Kinderarbeit; Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns;  Festlegung der maximalen Dauer einer Arbeitswoche; Verbot von Diskriminierung am Arbeitsplatz
Juni 2018

ALDI UK veröffentlicht zweite Erklärung zur modernen Sklaverei

Im Juni 2018 veröffentlichte ALDI UK gemäß Abschnitt 54 des Gesetzes zur Bekämpfung moderner Sklaverei („Modern Slavery Act 2015“) seine Erklärung für das Jahr 2017. Die Erklärung zeigt auf, welche Schritte von ALDI UK und weiteren relevanten Geschäftseinheiten der Unternehmensgruppe ALDI SÜD während des vergangenen Jahres bis einschließlich 31. Dezember 2017 unternommen wurden, um moderne Sklaverei und Menschenhandel im Rahmen der Geschäftstätigkeit sowie entlang der Lieferketten zu verhindern. 

Moderne Sklaverei ist ein weltweites Problem, welches jede Volkswirtschaft, jeden Industriezweig und jede Branche betrifft. Im Jahr 2017 schätzte die internationale Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO), dass mehr als 40 Millionen Menschen Opfer moderner Sklaverei sind, wovon fast 25 Millionen Arbeiter in Zwangsarbeitsverhältnissen gefangen sind.

ALDI UK verfolgt eine in das Tagesgeschäft integrierte Strategie zur Bekämpfung moderner Sklaverei. Diese Strategie basiert auf umfassenden Richtlinien und Prozessen, effizienter Risikoeinschätzung, Schulungen und kontinuierlicher Überprüfung und Rücksprache in Zusammenarbeit mit den Lieferanten. Die Abteilung Unternehmensverantwortung („Corporate Responsibility“, CR) ist federführend im Hinblick auf den Aufbau und die Anwendung dieser Strategie im Vereinigten Königreich und in Irland. Unterstützt wird die Abteilung CR von der Abteilung Corporate Responsibility International der Unternehmensgruppe ALDI SÜD sowie den Expertenteams für ethische Audits in Bangladesch und Hongkong. Ebenso wie eine Vielzahl internationaler Unternehmen bezieht auch ALDI UK seine Waren aus verschiedenen Ländern und ist sich des Risikos moderner Sklaverei innerhalb seiner Lieferketten bewusst. Um dieses Risiko zu mindern, wurden umfassende Richtlinien und Prozesse entwickelt, wie zum Beispiel die ALDI „Sozialstandards in der Produktion“, welche von allen Lieferanten schriftlich bestätigt werden müssen, bevor ALDI UK eine Geschäftsbeziehung mit diesen eingeht. 

ALDI UK verfolgt ein Programm zur Förderung ethischen Handels („Ethical Trading Programme“), das Risiken bezüglich moderner Sklaverei entlang der Lieferketten aufzeigt und zudem ein umfangreiches Bewertungssystem beinhaltet. Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass es einem einzelnen Unternehmen allein nicht gelingen wird, moderne Sklaverei vollständig zu beenden und dass der effektivste Weg ein solch komplexes Thema anzugehen in Zusammenarbeit besteht. Infolge dessen werden wir weiterhin Partnerschaften aufbauen und mit Anderen zusammenarbeiten, um das Problem moderner Sklaverei stärker in den Fokus zu rücken und geeignete Lösungen für die betroffenen Arbeiter zu finden.

Auch im Jahr 2018 wird ALDI UK seine Prozesse und Richtlinien zur Verringerung des Risikos moderner Sklaverei im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit und Lieferketten weiter verfeinern und deren Entwicklung fortführen.

Die Erklärung kann hier eingesehen werden.

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