Klimaschutz konkret - ab 2016 CO₂-neutral

Der Schutz unseres Klimas ist für die Unternehmensgruppe ALDI SÜD eine wichtige Herausforderung. Als Teil der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ arbeitet Hofer in Österreich seit Jahresbeginn 2016 komplett CO2-neutral. Markus Freytag (rechts), Geschäftsführer Zweigniederlassung Loosdorf, und Stephan Geroldinger (links), verantwortlicher Prokurist für das Thema Energieeffizienz, erklären die Erfolgsbausteine des Projekts.

Warum spielt Klimaschutz bei der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ seit Jahren eine entscheidende Rolle?

Freytag: Mit dem „Projekt 2020“ konzentrieren wir uns auf Nachhaltigkeitsthemen wie den Klimaschutz, bei denen wir wirklich etwas bewegen können. Hofer geht mit gutem Beispiel voran und unterstützt seine Kunden und Mitarbeiter, sich selbst zu engagieren, etwa durch Tipps für klimafreundliches Verhalten in den eigenen vier Wänden oder durch energiesparende Produkte.

Welche Schritte zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks hat Hofer bisher selbst unternommen?

Geroldinger: Wir setzen kontinuierlich Energieeffizienzmaßnahmen um, die gleichzeitig auch klimaschonend sind. Zum Beispiel verwenden wir für die Kühlung zunehmend natürliche und klimaschonende Kältemittel. Immer mehr Filialen statten wir mit LED-Beleuchtung und innovativen Kälte-Wärme-Verbundanlagen aus, welche die Abwärme von Kühlanlagen und Backöfen zur Beheizung nutzen. Schon seit 2013 verwenden wir ausschließlich Grünstrom in allen Hofer-Gebäuden. Außerdem erfüllt jede neue Filiale den EU Green Building Standard. Und seit November 2015 betreiben wir die erste komplett CO2-emissionsfreie Filiale, in der wir alle Innovationen klimaschonender Filialtechnik kombinieren.

Freytag: Alleine durch diese Maßnahmen konnten wir unseren ökologischen Fußabdruck innerhalb von zwei Jahren um zwei Drittel reduzieren. Neu ist, dass wir seit 2016 die wenigen verbliebenen Treibhausgasemissionen mit Hilfe von Klimaschutzprojekten kompensieren. Somit arbeitet Hofer CO2-neutral.

Wie wurden diese Kompensationsprojekte ausgewählt?

Freytag: Dabei haben uns Forscher der österreichischen Universität für Bodenkultur beraten. Wichtig war uns ein enger Bezug zu unserer Lieferkette, aber wir wollten auch regional in Österreich tätig werden. Mittlerweile unterstützen wir verschiedene Klimaschutzvorhaben, darunter ein Projekt zum Humusaufbau in der österreichischen Landwirtschaft und ein Projekt auf ehemaligen Bananenplantagen in Costa Rica.