Verantwortung in der Lieferkette

» Der langfristige Erfolg unserer unternehmerischen Tätigkeit erfordert von uns eine nachhaltige Einkaufspolitik. Wir stellen uns unserer Verantwortung in den globalen Lieferketten und für die Ressourcen, die zur Herstellung unserer Produkte genutzt werden. Wir möchten erreichen, dass nachhaltiger erzeugte Produkte eine Selbstverständlichkeit werden. […] Gemeinsam mit unseren Lieferanten arbeiten wir an einer erhöhten Transparenz der Lieferkette und an kontinuierlichen Verbesserungen. Wir wollen den Anteil nachhaltig gewonnener Rohstoffe in unseren Produkten erhöhen und negative ökologische und soziale Auswirkungen bei der Herstellung unserer Produkte minimieren. «
(CR-Grundsätze)

Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD übernimmt Verantwortung nicht nur für den Kernbereich der eigenen Geschäftstätigkeit, sondern auch entlang der Lieferkette. Basis dafür sind unsere Beziehungen zu unseren Lieferanten, die auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen beruhen. (Partnerschaft und Kontinuität im Einkauf) Die wesentlichen Aktionsfelder im Bereich der Lieferkette sind die verantwortliche Nutzung natürlicher Ressourcen (Ressourcen nachhaltiger nutzen) und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Umweltschutzes entlang der Lieferkette. (Sozial- und Umweltstandards sichern) Eine Voraussetzung dafür und zugleich Herausforderung ist die Schaffung von Transparenz in globalen Lieferketten.

Qualitätsfaktor Nachhaltigkeit immer wichtiger

Das Engagement der Unternehmensgruppe ALDI SÜD endet nicht bei den jeweiligen gesetzlichen Mindeststandards. Unser Anspruch geht darüber hinaus: Wir wollen Nachhaltigkeit als einen Qualitätsfaktor unserer Produkte definieren und ausbauen. Das umfasst sowohl die in unseren Produkten verwendeten Rohstoffe als auch die Umweltauswirkungen und Arbeitsbedingungen bei der Produktion.

Bei der Festlegung von Prioritäten folgen wir einem risikoorientierten Ansatz. (Strategie für nachhaltiges Handeln) Daher widmen wir auf Ebene der Unternehmensgruppe ALDI SÜD bestimmten Produkten und Herkunftsländern derzeit unsere vorrangige Aufmerksamkeit. Dazu gehören zum Beispiel Textilien und Gebrauchsartikel aus Asien und die Ressourcen Palmöl, Holz, Kakao, Kaffee, Fisch und Meeresfrüchte. Die Landesorganisationen arbeiten darüber hinaus an weiteren Themen.

Im Bereich der Ressourcen legen wir verbindliche internationale Ziele fest. Diese werden – gegebenenfalls um nationale Besonderheiten ergänzt – von allen Landesorganisationen und dem internationalen Einkauf umgesetzt.

Für die Herstellung der von uns vertriebenen Produkte gelten international verbindliche Sozialstandards. Sie werden zukünftig vermehrt um Umweltaspekte ergänzt.

Bei der Implementierung unserer Ziele setzen wir auf Systeme, die zuverlässig und für eine breite Umsetzung am Markt geeignet sind. Das gilt zum Beispiel für etablierte Zertifizierungen beim Einkauf von Ressourcen: Mit Hilfe von Zertifikaten können wir nachvollziehen, ob bei der Gewinnung oder Herstellung der Ressourcen anerkannte Nachhaltigkeitsstandards eingehalten wurden. Wenn diese Systeme aus unserer Sicht nicht ausreichen, entwickeln wir eigene Ansätze. Zum Beispiel haben wir spezifische Anforderungen an Produktionsstätten in Bangladesch definiert, deren Einhaltung die Mitarbeiter unserer CR Unit Asia vor Ort kontrollieren.